Soziale Medien verstehen

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Soziale Medien sind nicht nur Rankingfaktor

 

Man kann es drehen und wenden wie man möchte: Content ist und bleibt King! Alles andere wäre auch barer Unsinn. Während sich die einen noch Gedanken machen, ob man das Ranking am besten mit H2-Überschriften oder mit exotischen Keywords verbessern kann, bieten andere ihren Kunden einfach Mehrwert, identifizieren sich mit ihrem Thema und veröffentlichen tollen Content, nach dem die Interessenten auch wirklich suchen. Und ziehen an den Tüftlern und Bastlern in aller Ruhe vorbei …

Aber Facebook, Twitter und Co. sind mittlerweile ebenfalls wichtige Rankingfaktoren geworden, ob es offiziell von Google zugegeben wird oder nicht. Social Signals machen den Unterschied. Ohne ins Detail gehen zu wollen, liegen die Zusammenhänge auf der Hand. Eine Website, die immer wieder von vielen unterschiedlichen Menschen und auf vielen Plattformen Erwähnung findet, muss wichtige Informationen bergen. Und letztendlich greifen deshalb Manipulationsmaßnahmen wie gekaufte Follower zu kurz. Eine Homepage, auf der es „nichts zu holen“ gibt, kann nur durch ständige Eingriffe und finanzielle Aufwendungen am Leben gehalten werden. Wozu?

Soziale Medien sind ein Rankingfaktor, aber nur einer von vielen. Sie haben noch viel mehr zu bieten und können im Wettbewerb das Zünglein an der Waage ausmachen.

Demokratisierung durch soziale Medien

 

Ein wichtiger Prozess, der durch die sozialen Medien entsteht, ist die Demokratisierung. Unternehmen, die dies verstanden haben, verstecken sich nicht mehr hinter dem Bollwerk ihrer Firmen-Seite und regieren von oben herab. Sie begeben sich auf Augenhöhe mit ihren Kunden und treten (wenn sie clever sind) in den Dialog mit ihren Kunden. So sind z. B. Facebook-Seiten, auf denen Firmen nur ihre neuesten Angebote posten, nichts anderes als eine weitere Werbefläche.

Langweilig für den Betrachter und deshalb einfach uninteressant.

Leben findet in den sozialen Medien statt

 

Das wirkliche Leben findet erst dann auf der eigenen Social-Media-Präsenz statt, wenn Anfragen nicht an der Wand des Schweigens zerschellen. Wenn eine Firma Gesicht zeigt, vielleicht ihren Humor teilt, etwas Unverfängliches, aber Interessantes aus den internen Abläufen postet und versucht, Anregungen und Beschwerden ernst zu nehmen. Der Dialog, der bei vielen Unternehmen, z. B. Online-Shops, nicht mehr an der Ladentheke stattfindet, kann in den sozialen Medien wieder aufgenommen werden. Was immer sich im Unternehmen-Kunden-Verhältnis geändert haben mag, eines ist gleich geblieben: Kunden möchten nicht als Geldgeber oder Aktivposten wahrgenommen werden.

Soziale Medien sind schneller und reichen weiter

 

Der Vorteil (manche mögen auch einen Nachteil darin sehen) der sozialen Medien ist die Öffentlichkeit. Während früher ein einsamer Verbraucher einem Konzern gegenüber stand und darauf angewiesen war, wann und ob überhaupt eine Rückmeldung kam, haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben. Posts bei Facebook und Co. erreichen heute eine breite Öffentlichkeit. Jeder kann – u. U. sogar weltweit – sehen, ob, wann und wie ein Unternehmen reagiert. Und diese Erfahrung, sei sie gut oder schlecht, mit seinem Freundeskreis teilen. Ein Shitstorm kann sehr schnell über eine Firma hereinbrechen. (Wie man ihn aber auch handeln kann, sieht man hier).

Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein: Noch immer vertrauen Kunden am meisten auf persönliche Empfehlungen. In der digitalen Zeit können dies persönliche Empfehlungen von Unbekannten sein.

Fazit:

 

Viele Firmen sehen die Sozialen Medien noch als notwendiges Übel an und haben ihr Potential nicht umfänglich erfasst. Sie sind der Spielzeugphase entwachsen und haben sich zu mächtigen Werkzeugen gemausert. Wie auch immer die eigene Einstellung dazu sein mag: Die sozialen Medien sind die Zukunft und das Rad lässt sich nicht zurückdrehen.

Twitter für Unternehmen

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Den 2006 gestarteten Mikro-Bloggingdienst noch genau zu erklären, erübrigt sich sicher. Twitter, mit seinen 140 Zeichen, kennt heute bereits jedes Kind.

Aber welche Vorteile bieten sich für Unternehmen, diese Plattform zu nutzen? Oder ist dies nur unnötiger Ballast, der die tägliche To-Do-Liste weiter verlängert?

Richtig ist auf jeden Fall, dass die Bespielung des Accounts regelmäßig (zumindest wöchentlich) erfolgen sollte. Einer brach liegenden Seite wird sicherlich niemand folgen und Ihre Aktivitäten lassen sich recht einfach ablesen. Und wie überall im Internet, ist auch bei Twitter Geduld erforderlich. Nachhaltige Erfolge stellen sich nicht über Nacht ein, will man seinen Account nicht mit Sinnlosigkeiten zumüllen.

Was Twitter für Sie tun kann

  • Als Online-Tagebuch konzipiert, können Sie die täglichen kleinen Wichtigkeiten und Nichtigkeiten an eine große Gemeinde posten. Nicht jeder kleine Vorfall, der Sie zum Schmunzeln bringt, ist für eine Veröffentlichung auf Ihrer Firmenhomepage geeignet.
  • Twitter ist persönlicher, als man zuerst denken mag. Es kann Sie und Ihre Mitarbeiter in einem ganz anderen, vielleicht sympathischerem Licht erscheinen lassen. Ein witziger Spruch oder ein lustiges Bild, über das Sie im Internet gestolpert sind, bringt Leben auf Ihre Seite und macht Sie vom 422. Dienstleister Ihrer Branche zum interessanten Menschen.
  • Natürlich können Sie über Twitter auch Personen kennenlernen, mit denen Sie sonst niemals in Kontakt gekommen wären. Dies kann gezielt erfolgen oder sich durch Zufall ergeben. Vernetzungen, Inspirationen und eine andere Sichtweise auf die Dinge oder Produkte sind garantiert.
  • Mit einer SMS erreichen Sie üblicherweise eine Person. Durch den gleichen Aufwand bei Twitter ist die Streuung Ihrer Nachrichten ungleich höher.
  • Die weltweite Vernetzung ist bei Twitter ein Kinderspiel. Wenn Sie anderen Personen auf der Plattform intelligent folgen, werden sich sehr schnell Kontakte auf der ganzen Welt herstellen lassen. Sie liefern üblicherweise nicht ins Ausland und bieten dort keine Dienstleistungen an? Nun, durch Twitter kann sich dies – auch ungesteuert – sehr schnell ändern.
  • Durch die Erwähnung Ihrer Firma können sich die Zugriffe auf Ihre Website erhöhen. Dies ist auf jeden Fall ein indirekter Rankingfaktor. Ob das Ranking mit Ihren Aktivitäten auf dieser Social-Media-Plattform beeinflusst wird, kann niemand so genau sagen. Selbstverständlich halten sich die Repräsentanten der großen Suchmaschinen hier bedeckt. Die Rankingfaktoren umfänglich und ganz klar offenzulegen, ist ein No-Go. Fakt ist, das eine Kooperation zwischen Google und Twitter besteht.
  • Twitter ist ein Medium, das Ihnen grundsätzlich kostenlos zur Verfügung steht. Warum also diese Chance nicht zusätzlich nutzen?
  • Als Unternehmen bei Twitter vertreten zu sein, ist auch eine Imagefrage. In manchen Branchen wirkt es äußerst rückständig und unprofessionell, wenn der Anschein erweckt wird, Twitter sei ein Fremdwort für Sie.

 

Wir betreuen bereits Social-Media-Accounts für mehrere Firmen unterschiedlicher Branchen. Falls Sie sich auch an Twitter heranwagen möchten, erhalten Sie bei uns einen wöchentlichen Beitrag auf Ihren Account für 249€ pro Jahr. Dabei müssen Sie sich um nichts mehr kümmern: Wir posten, liken und sorgen für Ihre Follower.

Social Media-Plattformen für Unternehmen – muss das sein?

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Die Schaffung von Social Media-Kanälen wie beispielsweise Facebook, Twitter, Google+ und Co., hat einen regelrechten Hype unter den Usern ausgelöst.

Tendenz: In jedem Fall steigend

Auf diesen Online-Plattformen sind Millionen von Menschen miteinander vernetzt. Sie liken, posten, kommunizieren und das wesentlichste Kriterium: Sie geben unglaublich viele Informationen von sich preis. Doch es geschieht noch mehr, denn nahezu alles User geben aufschlussreiche Feedbacks und Bewertungen zu Dienstleistern, Produkten, Firmen und Menschen. Für die Unternehmen ist es daher ein Muss und eine famose Gelegenheit, die Portale zu nutzen, um gezielt Werbung zu schalten, News zu posten oder Infos zu verbreiten und dabei die gewünschte Zielgruppe anzusprechen.

Dadurch werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Neukunden gewonnen, Bestandskunden gepflegt und gebunden oder ehemalige Kunden zurückerobert. Doch es bedarf natürlich einer intensiven Pflege der Social Media Kanäle, denn der dortige Auftritt bestimmt letztlich die Zukunft vieler Unternehmen. Es ist sicherlich nicht zielführend, lediglich eine Facebook Seite einzurichten und diese nicht entsprechend zu pflegen – also keine Beiträge zu posten oder diese nur selten zu verfassen. Die Wettbewerber, die bereits auf Twitter und Facebook aktiv sind und ihre Seite intensiv nutzen, sind hier deutlich im Vorteil.

 

Externe Unternehmen mit der Pflege beauftragen

Social Media lässt sich nicht mal eben zwischen den üblichen Geschäftsabläufen, Meetings und Kundentreffen betreiben. Eine gewisse Strategie ist erforderlich (z. B. regelmäßige Posts), um Produkte und Betrieb über die Grenzen hinaus bekannt zu machen. Es ist vorteilhaft, eine große Fan-Gemeinde aufzubauen und diese nachhaltig zu betreuen.

Für die meisten Unternehmen gestaltet es sich schwierig, die Pflege der Social Media-Kanäle selbst vorzunehmen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Um nicht wichtige Ressourcen unnötig zu verschwenden und das Hauptaugenmerk auf die eigentlichen Kernkompetenzen richten zu können, ist die Inanspruchnahme externer und professioneller Dienstleister auf diesem Gebiet eine ideale Lösung. Immerhin haben bereits 25 % aller Unternehmen externe Dienstleister für diesen Aufgabenbereich beauftragt und erfolgreiche Zahlen vorlegen können.

Die in dem Segment Facebook und Co. besonderes erfahrenen Unternehmen bieten zielgerichtete Möglichkeiten zur Kundengewinnung und zum Recruiting. Denn auch die Mitarbeitergewinnung lässt sich durch Soziale Medien perfekt vornehmen.

Daneben bietet die externe Betreuung durchaus weitere Vorzüge:

  • Dienstleister verfügen über die notwendige Erfahrung
  • Hohes Maß an Zeiteinsparung und Kosten für Unternehmen (Mitarbeiter müssen nicht zu aufwendigen Schulungen entsandt werden; Zeitersparnis, da Mitarbeiter sich ihren ursprünglichen Aufgabengebieten zuwenden können)
  • Realisierung eines professionellen und effektiven Social-Media-Marketing
  • Gemeinsame Planung und Analyse der richtigen Strategie

Was ist bei der Beauftragung externer Dienstleister zu beachten?

Zunächst ist für Unternehmen die Frage zu klären, ob und welche Social-Media-Kanäle zur ausgewählten Zielgruppe passen.Vermutlich wird ein Bestattungsunternehmen eine andere Entscheidung treffen, als ein Händler von Produkten für Trend-Sportarten.

Hat sich das Unternehmen letztlich für einen externen Dienstleister entschieden, so ist ein hohes Maß an Vertrauen und ein hoher Grad an konkreter Absprache erforderlich. Vorab sollte daher ein klares Konzept erstellt werden, wodurch Fehlinformationen vermieden werden.