Das sagen Produkttester über Bewertungen (Teil II)

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Wer sind eigentlich diese Produkttester, Testkäufer, Mystery-Shopper?

 

Nun, wir können selbstverständlich nur für uns sprechen.

Es sind:

  • Menschen wie Du und ich. Jeden Alters, beiderlei Geschlechts, mit unterschiedlichsten Interessen und unterschiedlichster Motivation.
  • Privatpersonen, die mit unserem Unternehmen in keinerlei vertraglicher Verbindung stehen. Dies ist besonders wichtig, um keine Abhängigkeiten zu erzeugen und keine „professionelle Handschrift“ in Bewertungen Einzug halten zu lassen.
  • Personen mit breit gestreuter beruflicher Herkunft.
  • Interessenten, die ihre Aufgabe ernst nehmen und bei Fragen mit uns kommunizieren. Unser Support betreut bei Bedarf alle Tester schnell und freundlich.
  • Ehrliche Menschen! Der verschwindend geringe Prozentsatz von Betrügen, die sich einschleichen, um die Produkte kostenlos zu erhalten und dann abtauchen, lässt sich leider nicht ausmerzen. Diese Testkäufe werden auf unsere Kosten wiederholt durchgeführt. Der Auftraggeber wird dadurch nicht beeinträchtigt.
  • Tester, die bereits Alltags-Erfahrung mit Online-Einkäufen haben und so zu einem qualifizierten Urteil fähig sind.
  • Übrigens: Unsere Tester sind auch potenzielle Neukunden. Viele sind von den getesteten Produkten so begeistert, dass sie Empfehlungen im Bekanntenkreis aussprechen oder das Produkt erneut bestellen.

 

Eine weitere Antwort auf unsere kleine Umfrage unter unseren Testern lesen Sie hier:

 

1. Wie lange testest Du schon Produkte?

2. Verdienst Du Dein Geld damit?

3. Was macht Dir Spaß an dieser Tätigkeit?

4. Wurdest Du von uns darauf hingewiesen, dass Du frei in Deinem Urteil bist?

5. Befürchtest Du irgend welche Nachteile, wenn Du eine schlechte Bewertung abgibst?

6. Deine Daten sind bei uns sicher. Auch der Auftraggeber erfährt sie nicht. Hat dennoch jemand versucht, Dich in Deiner Meinungsäußerung zu beeinflussen?

7. Wie zufrieden bist Du mit unserem Support?

 

1. Wann genau ich damit angefangen habe weiß ich gar nicht mehr. Ich würde mal schätzen seit etwa 2 – 3 Jahren, wobei ich Produkte eher unregelmäßig teste. Ich habe jetzt allerdings vor, das regelmäßig zu machen und einen Blog darüber zu führen.
2. Bisher noch nicht.
3. Ich lerne immer wieder neue Produkte kennen, die ich mir im Handel so vielleicht nicht gekauft hätte.
4. Ja, darauf wurde ich hingewiesen.
5. Nein, das befürchte ich nicht.
6. Nein, es hat niemand versucht mich in meiner Meinung zu beeinflussen.
7. Ich bin sehr zufrieden. Auf meine Emails bekomme ich stets schnell und freundlich eine Rückantwort.

Der Kampf um Amazon-Bewertungen

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Wie es sich für ein Imperium gehört, startete die Amazon Website im Jahre 1995 (Gründer Jeff Bezos) in den USA – Lagerraum war eine Garage in Seattle.

Gestartet als bequeme Plattform für den Buchverkauf, entwickelte sich das Unternehmen auf das Ziel gerichtet, alles für den Kunden zu bieten, was man online kaufen kann. Heute wartet der Branchenriese mit über 2 Millionen Dritt-Verkäufern auf und hat im letzten Jahr (2014) alleine in Deutschland einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro erzielt.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/amazon-umsatz-in-deutschland-waechst-um-ueber-eine-milliarde/11315112.html

Verständlich, dass jeder Verkäufer nach positiven Bewertungen auf seinem Profil schielt. Sie wecken das Vertrauen in die Qualität der Ware und die Leistungsfähigkeit, Kundenorientierung und Servicequalität eines Unternehmens, das oft seine Güter nicht im Direktverkauf anbietet. Die Globalisierung hat eben zwei Seiten einer Medaille. Einerseits kann auch ein Kleinbetrieb in der tiefsten Provinz nun seine Artikel weltweit anbieten – andererseits ist ein „Schnäppchen“ oft nur im Ausland zu machen oder an Standorten, wo Nebenkosten niedrig gehalten werden können. Die persönliche In-Augenscheinnahme entfällt somit meist.

Amazon Bewertungen und Rezensionen: Was ist davon zu halten?

Bewertungen und Reviews auf dieser – und jeder anderen – Plattform können ehrlich, hilfreich und zielführend sein. Der statistische Durchschnitt ist umso aussagekräftiger, je mehr Kunden aus unterschiedlichen Lebensbereichen, Altersgruppen, Einkommensschichten und Bildungshintergründen ihre Meinung kund getan haben. Schwierig wird es immer dann, wenn noch keine Kauferfahrung von anderen zu finden ist oder sich nur eine Person geäußert hat. Hier zieht der potenzielle Kunde gerne vorbei und richtet sich nach der Herde …

Geheimtipp: verifizierter Verkauf

Ein Geheimtipp, der so geheim ist, dass ihn mittlerweile jeder kennt: Nur der verifizierte Kauf ist ein echter Verkauf!

Der verifizierte Kauf ist also die Königsklasse und diese Rezensionen müssen der Wahrheit entsprechen? Weit gefehlt. Verifizierte Verkäufe lassen sich ganz einfach produzieren. Die Ware wird von einem Kunden tatsächlich gekauft, aber innerhalb von 14 Tagen zurückgesandt. Selbstredend erhält der Kunde sein Geld zurück. Davon erfahren aber nur er und der Verkäufer. Die Rezension kann unter „verifizierter Kauf“ abgegeben werden und ist von anderen Käufen nicht mehr zu unterscheiden.

Andere Ungereimtheiten

Für Top-Rezensenten hat sich Amazon eine besondere Ehrung ausgedacht: die HALL OF FAME. Wer es einmal in die HALL OF FAME geschafft hat, darf diese Auszeichnung ein Leben lang behalten. Ein geheimer, eigens erdachter Algorithmus (etwas, dass man sonst hauptsächlich von Google kennt) ermittelt das Ranking der geehrten Mitgestalter.

Ein mehr oder minder bekannter „Aussteiger“ packt aus: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/top-rezensenten-man-benutzt-amazon-und-wird-benutzt-11761329.html

Er will in 10 Jahren 3468 Buchkritiken veröffentlicht haben. Eine einfache Rechenaufgabe – es handelt sich um nur knapp 350 Bücher im Jahr, die er somit durchschnittlich besprochen haben muss. Es stellt sich hier natürlich die Frage: „Wie kann jemand so viele Bücher in dieser Zeit gelesen haben?“

Fazit:

Amazon-Rezensionen sind ein mächtiges Werbemittel mit hoher Reichweite – heute unverzichtbar, aber nicht immer kritiklos anzunehmen. Wie bunte Hochglanzbroschüren, Flyer und Werbeeinblendungen im TV können sie Anregung und Information sein. Die eigene Meinung zu einem Produkt oder einer Dienstleistung muss sich jeder selbst bilden – und das ist gut so!