Geld ausgeben für Online-Werbung?

Besonders bei Start-Ups oder kleinen Firmen mit geringem Etat kann Werbung für Produkte und Dienstleistungen empfindliche Löcher in schmale Taschen reißen. Mundpropaganda schön und gut, aber die Reichweite ist oft einfach zu gering.

Das Verhalten der Verbraucher hat sich geändert: Wer einen guten Arzt sucht, fragt meistens nicht mehr bei Omi nach. Auch die perfekte Kfz-Werkstatt auf dem Land ist oft nicht gut genug besucht. Wer bereits den Betrieb der Eltern übernommen hat, hat gute Chancen, sich mit einem Jahre und Jahrzehnte lang aufgebautem gutem Ruf durchzusetzen. Aber die Familienstrukturen haben sich geändert, die Menschen sind mobiler geworden und wohnen nicht ihr ganzes Leben lang am gleichen Ort und junge Leute haben sowieso andere Ansprüche. Sie werden massiv und aggressiv beworben und schließlich ist „Geiz geil“.

Der heutige Weg, sich Informationen einzuholen, führt über die Sozialen Medien und die Suche im World Wide Web. „Wer bei Google nicht gefunden wird, existiert nicht“ ist kein spaßiger Werbeslogan, sondern bittere Wahrheit für die, die noch überlegen, ob man mit einem Homepage-Baukasten ins Big Business einsteigen kann. (Nichts gegen Homepage-Baukästen, aber viele von uns haben viel Zeit investiert, bevor sie eines Besseren belehrt wurden. Learning by doing!)

Mach‘ es selbst oder lass‘ es machen – aber mach‘ es

Für die Do-it-yourself-Methode spricht eindeutig, dass man sich in die Onlinemarketing-Szene einarbeiten kann und – auch wenn man letztendlich einen Dienstleister beauftragt – ungefähr weiß, wovon gesprochen wird oder ob einem nur das Geld aus den Taschen gezogen werden soll. Wer nicht das leiseste Verständnis der Materie hat, fällt schnell auf „Wir bringen Sie bei Google auf Platz 1“ oder sonstige Versprechen herein.

Wer es selbst macht weiß, dass es – außer vielleicht mit Google Adwords – keinen Kick-Start geben kann. Wer allerdings Google Adwords kennt und nachhaltige Kampagnen in begehrten Branchen starten möchte, verfügt über genügend finanziellen Background, dass er seine Werbung nicht mehr selbst machen muss.

Wer es selbst macht, wird schnell merken, warum verkaufsstarke  Produktbeschreibungen nicht für 0,01 Cent pro Wort zu haben sind.

Nicht zuletzt werden sie oder er verstehen, warum die Dienstleister dieser Branchen nicht für einen Appel und ein Ei zu haben sind und sich mit unverschämten Preisverhandlungen zurückhalten. Ganz im Gegenteil – wer auch immer es schafft, das Ranking einer Seite zu erhöhen und Geld in die Kassen eines Unternehmens zu spülen, hat seinen Lohn verdient. Denn Erfolge einer Firma ziehen im besten Fall immer weitere Kreise. Der Anfang kann in ganz kleinen Maßnahmen liegen, an die man sich später nicht einmal mehr erinnern kann …

Alles Unsinn?

Machen Sie die Probe auf Exempel: Besorgen Sie sich 10 dauerhafte Backlinks von relevanten Seiten. Vielleicht sogar von Wikipedia. Am Ende der Woche wissen Sie genau, welcher Herausforderungen Sie zu stemmen haben.

 

Facebook, Twitter & Co. braucht kein Mensch?

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Facebook: Ein Haufen Kiddies postet regelmäßig, was es heute zum Abendessen gab und wo man so richtig chillen und abhängen könnte. Likes, Shares, Fanpages? Oh mein Gott, darin soll man sich einarbeiten?

Twitter: In einem Satz etwas Wichtiges sagen? Tweeten und retweeten? Selbstdarsteller en masse, gelangweilte Hausfrauen und Werbeleute. Braucht eine Firma so etwas wirklich?

Social Signals: Wichtig für’s Geschäft? Wichtig für’s Ranking der eigenen Seite? Sie saßen auch schon Stunden vor dem PC und wollten sich einen Überblick verschaffen? Was sagt eigentlich Matt Cutts von Google dazu?

Matt Cutts sagte vor einiger Zeit: Nein, zählt bei uns nicht. Und hat damit Tür und Tor für die wildesten Spekulationen geliefert. Sagt er die Wahrheit? Oder ist das wieder ein Täuschungsmanöver von Google, um die Rankingfaktoren zu verschleiern?

Wenn wir die Wahrheit sagen: Wir wissen alle, das wir eigentlich nichts wissen!

Die Frage muss völlig anders lauten: Können wir es uns überhaupt leisten, auf Facebook, Twitter, Instagram und alle anderen Plattformen zu verzichten?

Die Großen der Branche machen es uns vor. Die Frage, ob Sie es sich leisten können in Social Media Accounts zu investieren, stellt sich garnicht. Nestlé ohne Facebook, Pfizer ohne Google+, BP ohne Twitter? Das geht gar nicht. Warum wohl?

Rankingfaktor hin oder her: Erfolgreiche Firmen nutzen alle Quellen, alle Plattformen, alle Gelegenheiten, um Ihre message an die Frau oder den Mann zu bringen. Jeder im entferntesten und entlegensten Winkel des Universums muss wissen: Wir existieren, wir sind die Nr. 1. Wir sind die Zukunft und nutzen alle Möglichkeiten, die es gibt, um das jedem zu versichern.

Selbstverständlich geht hier um Werbeetats, von denen wir normal Sterbliche nur träumen können. Der Grundgedanke ist jedoch: Mittelmaß kann jeder. Und wer sein Unternehmen ernsthaft an die Spitze bringen möchte, muss anderen immer ein wenig voraus sein.

Was wir für Sie tun können

Wir betreuen Ihre Social Media Accounts oder tragen Ihre Botschaft in die Öffentlichkeit. Das Einzige was von Nöten ist, ist eine professionell gestaltete Produktaufmachung, die dann in Form von Links weiter verbreitet wird. Das Produkt wird so bekannt und zwar weit über die eigentliche Branche hinaus. Ihre Links können überall auftauchen: in Kommentaren von großen Magazinen, in gut frequentierten Blogs, in Artikeln auf viel gelesenen Seiten und, nicht zu vergessen, auf Social-Media-Seiten. Vor allem auf Letzteren ist die Reichweite eines einfachen Links kaum zu würdigen. „Kennst du einen, die kennen zwei, welche vier kennen, aus denen acht werden!“ So und nicht anders, potenziert sich die Reichweite Ihres Links. Sie zahlen für einen Link und erreichen damit möglicherweise mehr Leute, als Sie es jemals durch Werbung geschafft hätten. Und das für einen nicht zu vergleichenden Preis. Wenn Sie nun noch einem professionell arbeitenden Team vertrauen, können Sie sich auch sicher sein, dass ihre Dauerwellen-Kur am Ende nicht auf einer Seite für Häkelarbeiten auftaucht.

Da diese Form von Bekanntmachung auch durch den Hype des Social-Medias immer effektiver wird, wird in Zukunft kaum mehr ein Unternehmen, vor allem Startups, die die Werbekosten anfänglich meist sehr im Auge behalten müssen, an dieser Form der Werbung und Public-Relation mehr vorbeikommen. DAS ist die Werbung der Zukunft.

Sie sind sich immer noch nicht sicher? Machen Sie einen kleinen Test: Wählen Sie irgend einen alltäglichen Suchbegriff und geben Sie diesen in Ihre bevorzugte Suchmaschine ein. Es würde uns sehr wundern, wenn nicht in 9 von 10 Fällen eine Seite in den ersten Ergebnissen rankt, die eine Verknüpfung zu einer Social Media Plattform hat. Zufall?

Tja, darüber könnte man jetzt spekulieren …

Crowdsourcing – Artikelverzeichnisse waren gestern

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Sie wünschen sich, dass Ihre Produkte, Ihre Dienstleistungen, Ihre Software oder was Sie sonst noch verkaufen möchten, bei potentiellen Kunden bekannt wird?

 

Dann vergessen Sie alte Tipps und immer wiederkehrende Marketingmaßnahmen. Artikelverzeichnisse? Braucht kein Mensch. Pressemitteilungen? Die eigentliche Idee dahinter ist, dass Sie einen interessanten Bericht über Ihre Firma veröffentlichen. Aber bitte nicht zu werblich, denn die Meldungen sollen an interessierte Journalisten gerichtet sein.

Mal ganz ehrlich: Ist Ihr Angebot so neu, innovativ und bahnbrechend, dass zumindest ganz Deutschland unbedingt davon Notiz nehmen sollte? Denn nur dann können Sie damit rechnen, jemals von einem Journalisten wahrgenommen zu werden.

Angelehnt an „Nichts ist so alt, wie die Zeitung von gestern“ könnte man auch sagen „Nichts ist so alt wie die Pressemitteilung von gestern“. Denn die Pressemitteilung von gestern, die Sie mühevoll formuliert haben, ist heute schon von denen verdrängt, die auch alle auf das gleiche Pferd setzen.

Nächste Überlegung, falls Sie selbst eine Firma oder ein Produkt im Internet suchen: Wurde Ihnen dann in den Suchergebnissen das Gewünschte jemals via Artikelverzeichnis oder Pressemitteilung vorgeschlagen?

Auf den vorderen Plätzen befinden sich starke Webseiten, Ergebnisse von Amazon, ja sogar Facebook-Einträge. Oder – für manche Branchen und Keywords kaum finanzierbar – bezahlte und gesponserte Einträge von Google Itself.

Falls die Suchergebnisse – einfach mal unterstellt – tatsächlich für Menschen gemacht sind, bedeutet das im Umkehrschluss, dass auch die Einschätzungen von Menschen relevant sind.

Daher darf man getrost davon ausgehen, dass ein Shitstorm auf Facebook höhere Relevanz hat, als ein mühsam erworbener, und manchmal teuer bezahlter Link von einer anderen Seite. Vor allen Dingen hat auch Linkbuilding seine Tücken, und ist eine Wissenschaft für sich. Ein früheres Kriterium für den Linktausch war der Page Rank der anderen Seite. Tja, der Page Rank von Webseiten existiert nicht mehr, bzw. hat völlig seinen Wert verloren.

Die Zeiten ändern sich, am schnellsten im Internet. Was sich aber nicht geändert hat, ist neben „Was bei Google nicht zu finden ist, existiert nicht“ auch „Egal was über uns geredet wird, Hauptsache, es wird über uns geredet„. Die Promis auf dem roten Teppich machen es uns vor. Lieber mit schlechten News in die Klatschspalten, als in die Versenkung verschwinden.

Deshalb: Bleiben Sie im Gerede. Das tun Sie zum einen über Bewertungsportale. Das weltgrößte Versandhaus ist beispielsweise nicht mehr nur ein Pool von Bewertungen, sondern eine gigantische Enzyklopädie, für Menschen, die sich über ein Produkt informieren möchten. Die lässt sich sehr leicht am Ranking in den Suchergebnissen ablesen. Möglicherweise erscheinen diese sogar vor Ihrem eigenen Online-Shop. Kurios, oder?

Das Geheimnis? Content, content, content! Von vielen Menschen. In unterschiedlicher Qualität. In unterschiedlicher Länge. Von Menschen, die sogar Fotos posten, Rechtschreibfehler machen, das Sternesystem nicht verstanden haben. Von Menschen, die wütend, enttäuscht, begeistert und zufrieden sind. Von Menschen, wie Du und ich.

Nutzen Sie die Power, die hinter der crowd steckt. Bringen Sie sich und Ihre Firma ins Gerede. Lösen Sie sich von der Vorstellung, alles explizit planen und bestimmen zu können. Lassen Sie sich überraschen, woher auf einmal der Wind weht und entdecken Sie selbst neue Quellen, an die Sie vorher noch nicht gedacht haben. Denn trotz aller Planung und der Ausschöpfung unseres Wissen haben wir uns alle doch schon mal gefragt: „Woher kommt dieser Kunde eigentlich? Wie hat er uns gefunden?

Denken Sie beispielsweise an Blogbeiträge. Auf dem richtigen Blog platziert, kann Ihre Dienstleistung oder Ihr Verkaufsartikel durch die Empfehlung einer einzelnen überzeugten Personen auf einmal mehrere Tausend Follower erreichen. Personen, die Sie mit Zielgruppentargeting niemals auch nur angesprochen hätten. Oder Käufer die sagen: „Was in der Werbung versprochen wird, ist sowieso alles Mist. Ich vertraue nur echten Menschen.“

Wir bringen Sie ins Gespräch! Unser umfassender und erfahrener Pool von „richtigen Menschen“ streut Ihre message im Web und an „Orte“, an die Sie vorher noch nicht gedacht haben. Mit dem Mainstream, aber auch gezielt dagegen. Eine innovative Marketingmaßnahme, die schnell ihre Früchte tragen wird.