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Negative Bewertung bei Hood.de? Egal!

Nach langer Zeit kam mir die Idee, wieder einmal auf der Verkaufsplattform HOOD.DE vorbeizusehen. Eigentlich ohne jegliche Erwartung, aber tatsächlich gibt es den Laden immer noch. Vor vielen Jahren (Hood.de gibt es schon seit 1999) hatte ich mich dort auch einmal nebenbei als Händler versucht …

Klingt einfach verlockend: Für Private gibt es erst einmal keine Gebühren, wenn man sein Angebot nicht mit allerhand Schnick-Schnack dekorieren möchte.  Und man glaubt es kaum: Für Otto-Normalverbraucher gibt es auch keine Verkaufsprovisionen. Sogar die Gewerblichen kommen dort sehr gut weg. Auch hier keine Gebühren und der Sofortkauf ist ebenfalls kostenlos.

Nur wer tatsächlich etwas verkauft, wird mit geringen Verkaufsprovisionen bedacht. Ebay-Verkäufer können von solchen Konditionen erst einmal nur träumen! Aber natürlich hat die vermeintliche Großzügigkeit der Macher auch gute Gründe: Nix los bei Hood!!!

Business as usual! Bei Hood war und ist einfach nichts los. Es gibt teilweise ganz nette Bewertungszahlen von über 100 Stück. Aber das in bis zu 17 Jahren?

Mittlerweile wurde die Benutzeroberfläche gepimpt – das Design ist recht gefällig, die Ladezeiten optimiert und die Darstellungen einfach schöner und cleaner. Aber was nützt die schönste Seite, wenn sich keine Besucher dort hin verirren?

Absolut unverständlich, dass es immer noch keine Sortierfunktion nach Artikelstandort gibt. Was nützt mir der kostengünstigste Bürostuhl, wenn er in Wanne-Eickel steht? Von München aus einfach nicht der nächste Weg. Viele Hilfefunktionen sind so ungünstig zu erreichen, dass eine Anfrage bei Google nach dem Suchbegriff – incl. Hood als Keyword – schneller Ergebnisse zeitigt.

Leute, ich versteh‘ Euch nicht!!! Das Land lechzt nach einer sinnvollen Alternative zu Ebay, um diesem Schuppen endlich den Rücken kehren zu können, aber Hood bekommt es einfach nicht geregelt! Ebay-Händler würden Euch die Bude einrennen, um endlich von dieser diktatorischen Plattform loszukommen. Und hier ist doch Potential und Geld vorhanden … Ich versteh‘ es einfach nicht!

Das Ergebnis der Hood-Politik:

  • Auktionen anzubieten ist – zumindest für Private – absolut sinnlos. Denn wenn überhaupt verkauft wird, dann maximal für 1€. Es gibt schließlich keine Konkurrenz unter den Kunden.
  • Da es kaum private Anbieter gibt, ist es nicht möglich, eine vernünftige Artikelvielfalt zu erhalten. Wer auf seine Suchanfrage 3 x das Ergebnis erhält, dass kein Artikel gefunden werden konnte, wird Hood kaum mehr bemühen.
  • Wer nach einem „Schnäppchen“ sucht, wird ebenfalls enttäuscht werden, da aus guten Gründen fast nur Festangebote zu finden sind.
  • Und selbstverständlich bieten auch Händler hier überwiegend zu höheren Preisen an, als auf ihren eigenen Seiten, bei Ebay oder Amazon. Der Startpreis spielt bei Hood.de für die Gebühren schließlich keine Rolle.

Fazit:

Schlechte Bewertung bei Hood. de erhalten? Macht nix – merkt sowieso keiner!

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Negative Bewertungen kassieren – so wird’s gemacht

Zorniger Kunde

Wütender Kunde – Negativ-Bewertungs-Gefahr!

Zwei Beispiele aus der Praxis:

Als Konsument bestelle ich selbst den ein oder anderen Artikel gerne online. Keine Parkplatzsuche, direkter Preisvergleich, keine Sucherei im Laden, keine seltsamen Öffnungszeiten:

Wir haben geöffnet von 10.00h – 12.00h und wieder von 15.00h – 17.00h, außer samstags. Da sind wir dann von 9.00h bis 11.00h da. Es sei denn, es ist Ruhetag oder der Laden-Inhaber muss früher weg oder es ist gerade Brückentag oder Betriebsurlaub. weiterlesen

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Ebay – die Mutter der Bewertungskriege

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Bewertungen abgeben vor Ebay-Zeiten? Gab es das überhaupt? Existierte eigentlich schon ein richtiger Online-Handel vor Ebay?

Fakt ist: Niemals wurde so viel über Bewertungen gestritten, wie beim Online-Auktionshaus. Plötzlich wurde jeder zum „Verkäufer“, „Käufer“ oder beides. Und der Streit war vorprogrammiert … weiterlesen