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Missbrauch von Kundenbewertungen

Missbrauch von Kundenbewertungen

Ohne Kundenbewertungen läuft heutzutage (angeblich) nichts mehr. Leider sind Bewertungen und Rezensionen ein zweischneidiges Schwert …

Vermutlich oder sogar ziemlich sicher ist es nicht möglich, ein großes Business mit Hilfe von Ebay oder Amazon aufzubauen und auf Kundenbewertungen zu verzichten. Auch Google selbst zieht Unternehmen mit einem belebtem Profil denen vor, die keine Bemerkungen von Käufern zu verzeichnen haben. 

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Auf Online-Bewertungen verzichten?

Auf Online-Bewertungen verzichten?

Zugegeben: Für Online-Händler, die sich in die Höhle der Löwen begeben haben (z. B. Ebay oder Amazon), ist diese Idee nicht machbar.

Zu allen anderen Schikanen, die die dort tätigen Firmen zähneknirschend über sich ergehen lassen müssen, kommt der Zwang, sich um positive Bewertungen bemühen zu müssen hinzu. Keine Bewertungen, kein Ranking, kein Ranking, keine Verkäufe, keine Verkäufe, keine Bewertungen und im worst case auch noch der Rauswurf …

Wem es allerdings nur um persönliche Eitelkeiten geht, der sollte sich gut überlegen, ob er sich auf den „Bewertungszirkus“ überhaupt einlässt. Denn dann muss eben u. U. auch mit einer oder mehreren negativen Urteilen gerechnet werden.

Und dies kann wirklich Stress bedeuten:

  • Sie müssen sich die Mühe machen, zumindest eine Antwort zu geben bzw. alle Bewertungsabgaben fortan zu überwachen
  • Mit einer unbedachten Antwort können Sie sich eher schaden, als einen Nutzen daraus ziehen
  • Sie geraten unter Druck, sich um viele positive Rezensionen zu kümmern
  • Sie können das Opfer enttäuschter Partner, neidischer Mitbewerber oder gekündigter Mitarbeiter werden
  • Sie müssen eventuell in zahlungspflichtige Bewertungsportale investieren
  • Weitere Kosten können auf Sie zukommen, wenn Sie anwaltschaftliche Hilfe zur Löschung von rufschädigenden Äußerungen in Anspruch nehmen müssen
  • Auch wenn in Ihrer Branche selten Bewertungen abgegeben werden, steht der stillschweigende Vorwurf beim Blick auf Ihr Profil im Raum: „Warum hat dieses Unternehmen so wenig Kundenempfehlungen?“
  • Sofern Sie zu den B2B-Unternehmen gehören, werden Sie kaum Rezensionen erhalten. Verschwenden Sie also weder Zeit, Geld noch Gedanken an das Thema Bewertungen und Rezensionen und überdenken Sie andere vertrauensbildende Maßnahmen.
  • Bei einigen Portalen geben Sie die Kontrolle fast vollständig aus der Hand. So schmeichelhaft es erscheinen mag z. B. bei Jameda oder Yelp gelistet zu sein: Die Listung oder Löschung von Bewertungen liegt nicht mehr in Ihrer Hand
  • Vorsicht bei Verifizierungsmails: Mittlerweile gibt es einige Unternehmen, die selbständig Daten über Ihr Firmen sammeln. So bald Sie deren freundliche Mails verifizieren, sind Sie zwar auf deren Seiten gelistet, können aber u. U. auch dort bewertet werden.

Machen Sie sich einfach die Vorstellung zu eigen: „Wer kann meine Leistungen schon wirklich bewerten?“ und sind Sie denn nicht die absolute Koryphäe auf Ihrem Gebiet? Tragen Sie diese Einstellung mit Überzeugung nach außen und Sie werden genügend Kunden finden, die Ihnen dies bestätigen. Dazu braucht es kein Bewertungsportal, sondern ein Blick auf Ihren Kontostand wird Ihnen dies eindrucksvoll bestätigen.

Löschen Sie notfalls Ihre Profile auf unwichtigen Portalen. Denn leider ist es so: Haben 1000 zufriedene Kunden keinen Anlass gesehen, Ihre guten Leistungen zu würdigen, kann ein Nörgler, der Ihnen einen Denkzettel verpassen möchte und die erste Bewertung abgibt, Ihr Profil vollkommen ins falsche Licht rücken.

 

 

Zu wenig Kundenbewertungen? Wir haben die Lösung

Zu wenig Kundenbewertungen? Wir haben die Lösung

Als Agentur für unabhängige Produkttests, kennen wir die Sorgen unserer Kunden nur allzu gut. Das Restaurant ist relativ gut besucht, der Online-Shop oder das Buch finden akzeptablen Absatz. Aber die eigenen Kunden sind eher bewertungsfaul oder sogar bereits bewertungsmüde. Leider ist es unumstritten, das der Verkauf in einigen Branchen oder Produktsparten direkt von der Bewertungshäufigkeit abhängig zu sein scheint. Kunden trauen eher den Aussagen anderer Käufer, als den vollmundigen Versprechungen der Hersteller oder Händler.

Selbst auf Käufer zuzugehen, kann tricky (weil nur in engen Grenzen erlaubt) werden, mühsam (bei Herkunft der Kunden aus unterschiedlichsten Quellen) oder relativ wirkungslos (schriftliche Beilage im Versandkarton) sein. Fühlen sich Ihre Käufer gar genötigt oder bedrängt, kann dies zu einer Protesthaltung führen, die Sie sicher nicht haben möchten. Manches mal wird die Bitte um Bewertungen auch als ein Betteln um Anerkennung interpretiert – nicht alle Besucher sind über den Wert Ihres Urteils im Bilde. Wieder andere schrecken vor dem Anmeldezwang einiger Bewertungsportale zurück, möchten ihre Daten nicht preisgeben und wollen sich nicht „zuspammen“ lassen.

Besonders bei Plattformen wie Ebay oder Ciao.de können unerfahrene Kunden mit – teils unter die Gürtellinie gehende – Retourkutschen rechnen, die keinen Spaß machen. Auch die Kommentare auf abgegebene Bewertungen bei Amazon sind teilweise nicht ohne.

Es gibt also ganz unterschiedliche Gründe, warum kein Interesse daran besteht, Bewertungen abzugeben. Manche Kunden sind einfach nicht internetaffin und wollen nach einem erfolgreichen Kauf nur Ihre Ruhe haben. In manchen Fällen ist es sogar ganz gut, dass nicht alle Kunden eine Bewertung abgeben. Viele Bewertungen bergen auch immer die Gefahr, das sich ein Rezensent darunter befindet, der sich bemüht, noch irgend einen klitzekleinen Fehler zu finden …

Wir verfügen über einen umfangreichen Pool an interessierten Kunden im ganzen Bundesgebiet und in Österreich. Wo auch immer Ihre Firma sich befindet – meist lebt auch einer der Interessenten in Ihrer Nähe. Für Online-Shops spielt der Wohnsitz des Testers natürlich keine Rolle.

Die Kunden testen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung

  • anonym – eine Verbindung zu Ihnen kann somit nicht unterstellt werden
  • ohne Gutscheine oder Gutscheincodes
  • ohne das ein Bewertungszwang auf sie ausgeübt wird – die Testperson entscheidet nach eigenem Ermessen, kein Vorwurf der Schleichwerbung

Sie erhalten keine Bezahlung und sind auch nicht als Profi-Tester angestellt, deren Äußerungen sich bereits an der Wortwahl ganz schnell identifizieren lassen. Es handelt sich durchwegs um Privatpersonen, die Freude daran haben, neue Produkte oder Dienstleistungen kennen zu lernen. Manche lockt der Tag im Spa, eine besondere Kosmetikbehandlung oder ein kleiner Küchenhelfer, den Freunde noch nicht haben.

Testen Sie unsere Tester und uns und beurteilen Sie anschließend, ob sich mehr Bewertungen und Rezensionen auch auf Ihren Erfolg auswirken. Oder nutzen Sie die Ergebnisse als Marktforschungsinstrument in Echtzeit und unter realen Bedingungen. Gerne geben wir dazu das Feedback der Kunden an Sie weiter.

 

Prozentuale Umsatzsteigerung durch Bewertungsmanagement

Prozentuale Umsatzsteigerung durch Bewertungsmanagement

www.pixabay.com
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Bringen Bewertungen tatsächlich eine Umsatzsteigerung und wie hoch wird diese sein? Welcher Unternehmer hat sich diese Frage nicht bereits einmal gestellt? Auch wir sind diese Frage nachgegangen und müssen gestehen: „Das weiß keiner so genau.“

Veröffentlichte Studien im Internet sind wenig aufschlussreich. Die Zahlen reichen von 40 % über 123 % (echt jetzt?) bis zu 200 %. Die Institutionen, die diese Hochrechnungen in Auftrag gegeben oder selbst erhoben haben, sind dem Durchschnittsbürger meist unbekannt.

Wie kommen diese Studien überhaupt zustande? Wer steckt hinter dem Auftraggeber? Wurden 5 Personen befragt oder 500? Und vor allen Dingen: Oft genug wurden diese Untersuchungen von einem Personenkreis erhoben, der seine Dienstleistung gerne verkaufen möchte.

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Der Kampf um Amazon-Bewertungen

Der Kampf um Amazon-Bewertungen

Am Anfang war Amazon ein riesiger Buchhändler
Der Anfang von Amazon?

Wie es sich für ein Imperium gehört, startete die Amazon Website im Jahre 1995 (Gründer Jeff Bezos) in den USA – Lagerraum war eine Garage in Seattle.

Gestartet als bequeme Plattform für den Buchverkauf, entwickelte sich das Unternehmen auf das Ziel gerichtet, alles für den Kunden zu bieten, was man online kaufen kann. Heute wartet der Branchenriese mit über 2 Millionen Dritt-Verkäufern auf und hat im letzten Jahr (2014) alleine in Deutschland einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro erzielt.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/amazon-umsatz-in-deutschland-waechst-um-ueber-eine-milliarde/11315112.html

Verständlich, dass jeder Verkäufer nach positiven Bewertungen auf seinem Profil schielt. Sie wecken das Vertrauen in die Qualität der Ware und die Leistungsfähigkeit, Kundenorientierung und Servicequalität eines Unternehmens, das oft seine Güter nicht im Direktverkauf anbietet. Die Globalisierung hat eben zwei Seiten einer Medaille. Einerseits kann auch ein Kleinbetrieb in der tiefsten Provinz nun seine Artikel weltweit anbieten – andererseits ist ein „Schnäppchen“ oft nur im Ausland zu machen oder an Standorten, wo Nebenkosten niedrig gehalten werden können. Die persönliche In-Augenscheinnahme entfällt somit meist.

Amazon Bewertungen und Rezensionen: Was ist davon zu halten?

Bewertungen und Reviews auf dieser – und jeder anderen – Plattform können ehrlich, hilfreich und zielführend sein. Der statistische Durchschnitt ist umso aussagekräftiger, je mehr Kunden aus unterschiedlichen Lebensbereichen, Altersgruppen, Einkommensschichten und Bildungshintergründen ihre Meinung kund getan haben. Schwierig wird es immer dann, wenn noch keine Kauferfahrung von anderen zu finden ist oder sich nur eine Person geäußert hat. Hier zieht der potenzielle Kunde gerne vorbei und richtet sich nach der Herde …

Geheimtipp: verifizierter Verkauf

Ein Geheimtipp, der so geheim ist, dass ihn mittlerweile jeder kennt: Nur der verifizierte Kauf ist ein echter Verkauf!

Der verifizierte Kauf ist also die Königsklasse und diese Rezensionen müssen der Wahrheit entsprechen? Weit gefehlt. Verifizierte Verkäufe lassen sich ganz einfach produzieren. Die Ware wird von einem Kunden tatsächlich gekauft, aber innerhalb von 14 Tagen zurückgesandt. Selbstredend erhält der Kunde sein Geld zurück. Davon erfahren aber nur er und der Verkäufer. Die Rezension kann unter „verifizierter Kauf“ abgegeben werden und ist von anderen Käufen nicht mehr zu unterscheiden.

Andere Ungereimtheiten

Für Top-Rezensenten hat sich Amazon eine besondere Ehrung ausgedacht: die HALL OF FAME. Wer es einmal in die HALL OF FAME geschafft hat, darf diese Auszeichnung ein Leben lang behalten. Ein geheimer, eigens erdachter Algorithmus (etwas, dass man sonst hauptsächlich von Google kennt) ermittelt das Ranking der geehrten Mitgestalter.

Ein mehr oder minder bekannter „Aussteiger“ packt aus: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/top-rezensenten-man-benutzt-amazon-und-wird-benutzt-11761329.html

Er will in 10 Jahren 3468 Buchkritiken veröffentlicht haben. Eine einfache Rechenaufgabe – es handelt sich um nur knapp 350 Bücher im Jahr, die er somit durchschnittlich besprochen haben muss. Es stellt sich hier natürlich die Frage: „Wie kann jemand so viele Bücher in dieser Zeit gelesen haben?“

Fazit:

Amazon-Rezensionen sind ein mächtiges Werbemittel mit hoher Reichweite – heute unverzichtbar, aber nicht immer kritiklos anzunehmen. Wie bunte Hochglanzbroschüren, Flyer und Werbeeinblendungen im TV können sie Anregung und Information sein. Die eigene Meinung zu einem Produkt oder einer Dienstleistung muss sich jeder selbst bilden – und das ist gut so!