10 schlechte Tipps für kostenlose SEO Texte

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Wer braucht schon Texte, wenn ein Bild mehr als 1000 Worte sagt? Aber manchmal muss es dann doch sein und Texte für eine Homepage oder einen Shop sind gefragt. Wer verantwortungsbewusst handelt, spart sich natürlich unnötige Kosten. Was also tun?

Hier folgen einige heiße Tipps:

1. Texte werden überschätzt: lade einfach ein YouTube-Video runter. Egal, was Dein Leser denkt, so viel Zeit muss sein! Datenvolumen – wer hat denn heute keine Flatrate?

2. Nimm einfach die Herstellerbeschreibungen. Der Produzent wird sich schon etwas dabei gedacht haben. Er reduziert seine Infos aufs Wesentliche. Alles andere kann man ja schließlich googeln. Außerdem machen das alle so – was sollte daran schon verkehrt sein?

3. Du hast einen guten Text gefunden? Mit der linken Maustaste markieren, einfügen und schon gehört er Dir. Das merkt doch keiner, bei den Millionen Seiten im Internet.

4. Frage bei Textern an nach kostenlosen Probetexten. Und damit Du siehst, ob er auch mit Deiner Thematik umgehen kann, lass‘ ihn doch einfach ein paar Probetexte nach Deinen Vorgaben erstellen. Ohne Fleiß – kein Preis!

5. Warum noch einen Schreiber bezahlen, wenn Textspinning so einfach geht? Ob der Sinn noch erhalten bleibt, spielt keine Rolle. Wer liest schon einen ganzen Text komplett durch?

6. Wenn es dann doch nicht ganz kostenlos geht: Suche Dir die unterste Textstufe einer Textbörse aus. So bleibst Du auf jeden Fall unter einem Cent pro Wort und kannst die Texte immer noch in Revision schicken.

7. Zitate und öffentliche Äußerungen von bekannten Persönlichkeiten gehören allen. Das Urheberrecht zu verstehen, ist doch viel zu kompliziert.

8. Einen Übersetzer bezahlen? Purer Luxus: Es gibt doch viele kostenlose Übersetzungstools im Internet. Und für Lacher und Humor ist somit zusätzlich gesorgt …

9. Frag‘ Deinen kleinen Bruder oder Deinen Opi im Altersheim – die haben sowieso den ganzen Tag Zeit.

10. Oder guckst Du hier http://www.gutefrage.net/frage/wo-findet-man-kostenlose-seo-optimierte-texte-und-beitraege

 

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen weiterhelfen und nicht vergessen: GEIZ IST GEIL!

Kostenlose Probetexte? Schon klar …

Eine neue Masche, um kostenlos an Content zu gelangen, scheint sich immer weiter zu verbreiten. Mit der verlockenden Aussicht, gewinnbringende Textaufträge, ja vielleicht sogar Daueraufträge oder eine mögliche Festanstellung zu bieten, wenden sich angebliche Auftraggeber an Texter. Natürlich nur unter der Bedingung, dass vorher kostenlose Textproben erstellt und abgegeben werden.

Was viele Auftraggeber – und leider auch Texter – für „ganz normal“ halten, empfinde ich als absolut unangemessen. Sogar bei Texterbörsen, die für eine ganz klare Einstufung sorgen, glauben einige Auftraggeber, die Texter müssen sich erst noch mit einem Probetext – möglichst unique – bei ihnen bewerben. Einige Auftraggeber verlangen von den Textern, zusätzlich noch geeignete Themenvorschläge einzubringen, um die Eignung des Schreibers beurteilen zu können. Hallo, geht’s noch? 

Ein besonders dreister Möchtegern-Auftraggeber hat sich vor einigen Wochen an mich gewandt und mir die Zusammenarbeit mit einer großen Frankfurter Agentur in Aussicht gestellt. Um zu entscheiden, ob ich für diese groooooooooooße Agentur geeignet sein, hätte er gerne kostenlose Textproben gehabt. Aber selbstverständlich  1 Normseite nach seinem Briefing … 

Mir war bereits beim ersten Kontakt klar, woher der Wind weht und ich habe ihn auf meine Website verwiesen. Hier kann er sofort feststellen, ob er mit meiner Schreibe etwas anfangen kann. Mehr Mustertext geht nicht! Im weiteren Verlauf unseres Kontaktes habe ich ihn darüber aufgeklärt, dass „kostenlos, nach seinem Briefing, eine Normseite“ ein absolutes No-Go ist, ich ihm aber den gewünschten Text gerne nach seinen Vorgaben zum Sonderpreis bearbeite.

Daraufhin habe ich von ihm gehört, das seine Vorgesetzten eine andere Entscheidung getroffen hätten, die er nicht beeinflussen konnte, bla, bla, bla … So einfach trennt sich die Spreu vom Weizen!

Also, liebe Kollegen, lasst Euch nicht für dumm verkaufen. Oder habt ihr etwa in der Metzgerei schon mal nach einem kostenlosen Probe-Braten, beim Friseur nach einem kostenlosen Probehaarschnitt oder bei einem Maurer nach einer kostenlose Probegarage gefragt? Warum also sollen wir dann kostenlos arbeiten?