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Fake-Bewertungen für Start-Ups?

Bewertungen, Reviews, Rezensionen und kein Ende! Ein neuer Volkssport wurde geboren und ist nicht mehr aufzuhalten.

Sind Bewertungen für alles und jeden von allen und jedem wirklich nützlich? Wer profitiert eigentlich vom Bewertungshype und wo wird am meisten gefaked?

Als langjähriges Reputationsmanagement- und Onlinemarketing-Unternehmen arbeiten wir tagtäglich mit der Thematik und können aus der Praxis berichten. Wir haben bereits Kunden beraten, als das Wort Bewertungsmanagement noch nicht einmal geboren war.

Gerne und oft wird an Google-Bewertungen herumgebastelt


  • Warum? Weil es denkbar simpel ist und die Strafen weniger drakonisch, als bei anderen Plattformen.
  • Jedermann oder -frau kann ein oder mehrere Google-Konten anlegen und schon kann es losgehen.
  • Wer sich an einige Regeln hält, kann fälschen, was das Zeug hält. Google ist weder besonders streng in seinen „Zulassungskriterien“, noch werden Reviews gelöscht, sofern man sich am gesunden Menschenverstand orientiert und keine straf- oder zivilrechtlich zu beanstandenen Posts hinterlässt.
  • Google-Rezensionen sind sehr begehrt, da sie die Auffindbarkeit in den Suchergebnissen für Firmen beeinflussen.
  • Nichts desto trotz sollte man nicht allzu sehr über die Stänge schlagen, denn wer von Google abgestraft wird, hat leider wirklich nichts mehr zu lachen. Ob nur temporär oder – worst case – sogar dauerhaft.

Reiseportale – au weiha!


  • Warum? Weil es um wirklich viel Geld geht oder gehen kann. Wer sich bei einer CD vergreift, kann den Schaden sicher noch verschmerzen. Geht es aber z. B. um die Reise einer 4-köpfigen Familien in die Vereinigten Staaten, kann der finanzielle Verlust schnell empfindlich sein.
  • Reiseportale sind auch ohne Fake-Reviews ein Problem. Wie soll mein Vorgänger schon beurteilen, ob die Landesküche nun hervorragend oder eher lau ist? Gibt es allgemein anerkannte Kriterien für guten Geschmack? Auch das Empfinden von Sauberkeit und Hygiene ist ein höchst Persönliches. Ganz zu schweigen von Lärmbelästigung durch Mitreisende in den Abendstunden, der Weitläufigkeit von Stränden oder sogar den klimatischen Bedingungen. Kann man toll finden, kann man aber auch hassen – sogar wenn zwei Leute zur gleichen Zeit am gleichen Ort waren.
  • Doch Reiseportale leiden nicht nur unter subjektiven Vorlieben des einzelnen Urlaubers. Gerade hier klafft die Schere zwischen: „Mega“ und „absoluter Katastrophe“ sehr weit auseinander. Entweder der Urlaub (und leider auch unsere Mitreisenden) waren absolut genial oder der absolute Horror. Eine ausgewogene Berichterstattung wird sich selten finden lassen.

Bewertungen für Restaurants


  • Was für die Reisebranche gilt, gilt ganz besonders für Bars, Lokale und Restaurants. Geschmack ist nun mal Geschmacksache, über die Temperatur eines Glas Weißweins und die – sorry – Sauberkeit von Toiletten lässt es sich ebenfalls wunderbar streiten.
  • Leider haben Rufschädigungen (beabsichtigt oder nicht) gerade für die Gastroszene schnell verheerende Folgen. Denn wen würde der Verdacht auf Kakerlaken oder Salmonellen nicht nachhaltig von einem Besuch abhalten?

Rachebewertungen bei Ebay


  • Seit es Online-Bewertungen gibt (und hatte Ebay nicht mit diesem Wahnsinn begonnen?) gibt es die wirklich allen bekannte Rachebewertung!
  • Ob Sie als Käufer oder Verkäufer oder beides bei Ebay agieren: Mit den sogenannten „Rachebewertungen“ hat wohl jeder bereits einmal Bekanntschaft gemacht.
  • Doch wofür wird eigentlich so oft Rache genommen? Entweder rächt sich der Käufer. Weil er so gierig war, einen Artikel unbedingt zu ersteigern, der in einen Briefumschlag passt. Leider kostet der Versand 10€. Mit einem Klick erklärt man damit einverstanden!!! Aber egal – man kann ja immer noch eine Rachebewertung hinterlassen. Oder der Verkäufer hat tatsächlich Schrott verkauft, der Kunde hat es erkannt und ihm mittels einer Rachebewertung „eins reingewürgt“. Ebay hatte diesen selbst produzierten Irrsinn tatsächlich irgendwann erkannt und – kurzer Hand – seine Regeln geändert. Aber leider nicht, ohne neue Ungerechtigkeiten zu erschaffen …

Fake-Bewertungen bei Amazon


  • Kommen wir nun zur Königsdisziplin: initiierte Bewertungen bei Amazon. Warum? Hier geht es um Geld. Keine Peanuts, kein Klimpergeld: Amazon ist ein global player und somit haben deren Mitspieler die Chance, ebenfalls ein Stück vom großen Kuchen zu ergattern.
  • Die Plattform hat ihre Strategien so ausgerichtet, dass niemand an Kundenbewertungen vorbeikommt. Warum das so ist, haben wir bereits in einem anderen Artikel erläutert.
  • Keiner muss sich also wundern, wenn er bei Amazon viele Bewertungen findet, bei denen auf die ein oder andere Weise ein wenig „nachgeholfen“ wurde.

Nun aber die spannende Frage: Wer faked am meisten?


  • Nun: Nach unserer Erfahrung sind es nicht die großen, etablierten Firmen, die sich Fake-Reviews eigentlich leisen könnten. Ganz im Gegenteil: Diese Unternehmen verfügen über genügend Souveränität, auch einmal ein negatives Urteil wegzustecken.
  • Leider zeichnet sich eine andere Tendenz ab, die wirklich beruhigend ist: Firmen, die etwas können, verzichten auf die Manipulation Ihrer Rezensionen und Bewertungen.

Viele Start-Up’s hingegen, die im Internet die message: „Hier werde ich schnell reich“ vernommen haben und ihr Business mit Fake-Reviews starten, werden sich langfristig nicht durchsetzen können. Denn es geht nicht um den Mehrwert für den Käufer, sondern um den Mehrwert für die eigene Geldbörse.

Vermutlich gibt es doch eine ausgleichende Gerechtigkeit!

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel https://www.content-werkstatt.com/blog/bewertungen-kaufen-wer-hat-schuld/

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Google Bewertungen Corona

Ausnahmezustand nicht nur in Deutschland, sondern auch im Rest der Welt

Die Corona-Pandemie und ein Shut down der Wirtschaft und in großen Teilen des Privatlebens: Dabei geraten viele Problemchen in den Hintergrund und es findet bei etlichen Menschen eine Auseinandersetzung mit den tiefsten Lebensfragen statt.

Aber auch in dieser schweren Zeit muss sich das Rad weiterdrehen und besonders der Online-Handel erfährt eine weitere Blüte. Denn während viele Geschäfte schließen mussten, sind Online-Shops und Paketdienste weiterhin unermüdlich im Einsatz.

Direkt mit dem Onlinehandel verknüpft sind – nach wie vor – die Themen Bewertungen und Rezensionen.

Und tatsächlich haben sich seit 2 Tagen einige Unternehmen hilfesuchend an uns gewandt, warum nachweislich abgegebene Kundenbewertungen nicht in deren Profil erscheinen.

Warum Google Bewertungen verschwinden können, haben wir schon vor längerer Zeit ausgeführt. https://www.content-werkstatt.com/blog/google-bewertungen-verschwinden/

Wir wären also nicht wir, wenn wir nicht unseren detektivischen Spürsinn eingesetzt und verschiedenste Szenarien durchgespielt hätten.

Et voilà: Wir haben die Antwort gefunden!

https://www.seroundtable.com/google-suspends-reviews-q-a-coronavirus-29192.html

oder auch direkt bei Google

https://support.google.com/business/answer/9792336

U. a. hat Google während der Zeit der Corona-Pandemie die Überprüfung und damit Veröffentlichung von Bewertungen ausgesetzt.

Also so weit alles im grünen Bereich – bitte bleiben Sie gesund!

Update vom 07.05.2020:

Wie wir feststellen konnten, ist Google bereits dabei, wieder Rezensionen zu prüfen und zu bearbeiten. Es wurden sogar die nachgeliefert, die zwischenzeitlich abgegeben, aber nicht veröffentlicht wurden. Dies scheint noch nicht in allen Ländern und in allen wirtschaftlichen Bereichen der Fall zu sein. Aber das beruhigende Gefühl macht sich breit: Es geht voran und die Welt gewinnt wieder ein wenig an Normalität.

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Google-Bewertungen verschwinden? Wir helfen weiter

Kaum ein Unternehmen kommt heute mehr ohne ein Google-Profil bzw. einen Google My Business Account aus. Schließlich möchte man gerne von seinen Kunden gefunden und dies an exponierter Stelle.

Während man Stammkunden leicht einen Hinweis auf die eigene Webpräsenz vermitteln kann (per Visitenkarte, Email, Signatur, im Briefkopf o. ä.), wird es bei Neukunden schon etwas schwieriger. Nicht umsonst sind die ersten Plätze in den Suchmaschinen heiß begehrt. Wer gerne einen Schraubenzieher oder sogar eine Lebensversicherung erwerben möchte, wird sich selten bis zur Seite 3 oder 300 der Suchergebnisse „durchwühlen“ wollen.

Zu wenig Zeit, gesättigt mit Informationen und schließlich ist es im Web so wie im richtigen Leben: Je mehr Informationen, desto schwerer fällt die Entscheidung …

Wie Google My Business genau funktioniert, finden Sie hier.  Von schnell und einfach kann leider nicht wirklich die Rede sein, denn Google ist ein weit verzweigter Krake, der den gewillten Unternehmer permanent beschäftigt.

Zu weit sind die Verzweigungen und zu groß ist die Anzahl der Produkte, die der Multi anbietet. Otto-Normal-Unternehmer kann sich nicht wirklich sein, wo seine Informationen eigentlich überall im Netzwerk landen. Daher ist Vorsicht geboten, mit allem, was man postet und den Informationen, die man der Öffentlichkeit und Google preisgibt. 

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Kostenlose Google-Bewertungen!

Heute möchten wir einmal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, um klarzustellen, dass

  • „gewisse“ Agenturen andere Dinge können, als Bewertungen aus dubiosen Quellen zu verkaufen
  • es mehr als einen Weg gibt, Rezensionen zu generieren

Welchen Rolle Google-Bewertungen spielen, haben wir bereits oft genug herausgestellt. Viele Rezensionen sind jedoch nicht nur für das Ranking in den Suchergebnissen wichtig. Mindestens genauso entscheidend sind sie als vertrauensbildende Maßnahme für Ihre potenziellen Kunden.


Verschicken Sie also einfach einen Link an Ihre Kunden und Geschäftspartner und diese können auf dem kürzesten Weg ein Urteil über Ihre Geschäftsbeziehung hinterlassen. Denn nicht immer ist ihr Gegenüber unwillig, sie zu rezensieren – manches Mal sind die Hürden einfach zu hoch oder die Bewertungsmöglichkeiten nicht offensichtlich.


Wir haben das Rad nicht neu erfunden, aber vielen Unternehmern dürfte dieser Weg, kostenlose Reviews zu generieren, unbekannt sein.

Es geht ganz einfach und Sie haben alle Zutaten für dieses Rezept schon an Bord!

 Schritt Nr. 1:  

Voraussetzung: Sie verfügen über ein Google My Business Konto. Falls Sie keines haben, wird es höchste Zeit, eines anzulegen. In unserem Fall sieht der Eintrag so aus:

Sucheintrag der Firma Content-Werkstatt

 Schritt Nr. 2:  

Unser Ziel ist es, einen Link zu generieren, den Sie ganz unkompliziert in jede Email einbauen können.

Dazu benötigen Sie die Places-Id. oder Orts-Id., die mit Ihrem Google-Eintrag verbunden ist. Gehen Sie zu Google API und geben Ihren Firmennamen ein. In unserem Fall erhalten wir folgendes Ergebnis:

Google My Business Standort-Id

 Schritt Nr. 3:  

Mit dieser Place Id, bei uns ChIJ39JOYRB0nkcRVh8-bINil8I

ergänzen Sie folgende URL (einfach in einem Editor speichern):

https://search.google.com/local/writereview?placeid= 

Der komplette Link lautet dann für unser Unternehmen:

https://search.google.com/local/writereview?placeid=ChIJ39JOYRB0nkcRVh8-bINil8I

Bereits jetzt können Sie mit einem Klick das Ergebnis sehen. Der Link tut, was er soll:

  • Ein Fenster öffnet sich vor dem anzuzeigenden Sucheintrag. Völlig unkompliziert kann ein Besucher jetzt eine Bewertung abgeben, bevor er es hinterher wieder vergisst.
  • Wer dazu keine Lust hat oder als Kunde nicht über ein Google-Konto verfügt, wird nicht auf der Seite „festgetackert“, sondern kann über „Abbrechen“ unkompliziert zum Sucheintrag gelangen.
  • Das Argument „Ich weiß nicht, wie die Bewertungsabgabe funktioniert“ ist ab sofort obsolet. Jeder 3. Klässler wäre jetzt technisch in der Lage, eine Rezension zu hinterlassen.

 Schritt Nr. 4:  

Der generierte Link ist etwas sperrig und nicht gerade elegant. Die Perfektionisten unter uns, können ihn noch kürzen lassen. Auch hier hat uns Google wieder ein unkompliziertes Tool bereitgestellt: https://goo.gl/

Unser firmeneigener Link sieht dann zum Beispiel folgendermaßen aus: https://goo.gl/8BjKup

Geben Sie einfach Ihre Langversion ein und Sie erhalten im Handumdrehen eine ansehnliche Kurzfassung, die Sie in die Signatur Ihrer Emails einbauen oder grundsätzlich in Mails mit einer freundlichen Kundenanspache verschicken können. Im Übrigen können Sie mit diesem Tool auch tracken, wie oft Ihr Link angeklickt wurde.

Upgrade August 2019: Den Link-Shortener hat Google mittlerweile eingestellt. Wer sich für die Hintergründe interessiert, kann dies hier nachlesen. Es gibt noch andere Shortener, über die sie einen Kurzlink generieren können.