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Kaufen bei Ebay oder Amazon?

Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Online-Händler

Der Kauf von Artikeln im Internet erfreut sich einer sehr großen Beliebtheit. Die Auswahl an Artikeln ist sehr viel größer als im stationären Handel. Die Preise können einfach und schnell verglichen werden und der Versand erfolgt bei lieferbarer Ware oftmals noch am selben Tag. Die beliebtesten Online-Händler in Deutschland sind Ebay und Amazon. Es gibt viele Kunden, die gern bei beiden Online-Händlern bestellen. Andere nennen Gründe für den einen oder für den anderen Online-Händler. Tatsächlich gibt es einige Unterschiede, die Sie kennen sollten, wenn Sie sich für den einen oder anderen Anbieter entscheiden möchten. Mitunter hat es Vorteile, wenn Sie bei Ebay und Amazon ein Kundenkonto unterhalten und abhängig von dem Artikel entscheiden, wo Sie die Bestellung aufgeben.

Amazon – weltweit der größte Online-Händler

Amazon ist ein Online-Händler, der zuerst in den USA an den Start ging. Mittlerweile können Kunden weltweit Bestellungen aufgeben. In den ersten Jahre revolutionierte Amazon den Verkauf von Büchern. Alle im Handel erhältlichen und lieferbaren Titel konnten über Nacht versandkostenfrei nach Hause bestellt werden. Nach und nach kamen weitere Artikel hinzu. Mittlerweile ist Amazon das größte Online-Kaufhaus der Welt. Auch private und gewerbliche Händler können über die Plattform ihre Waren anbieten.
Wenn Sie bei Amazon bestellen möchten, benötigen Sie ein Kundenkonto. Sie hinterlegen eine Zahlungsart. Dies kann eine Kreditkarte sein oder Sie stimmen einer Banklastschrift zu. PayPal wird nicht akzeptiert. Die Zahlung auf Rechnung ist nur unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen möglich.
Der Einkauf gestaltet sich wie in einem klassischen Online-Kaufhaus. Sie legen die Artikel in den Warenkorb, dann wählen Sie eine Adresse und eine Zahlungsart. Bücherbestellungen und alle Bestellungen über einem Warenwert von 29 EUR sind kostenfrei. Dies gilt jedoch nur für die Artikel, die direkt über Amazon bestellt werden. Private und gewerbliche Händler dürfen eigene Versandkosten berechnen. Das Rückgaberecht beträgt bei Amazon 30 Tage, bei den Händlern mindestens 14 Tage.
Interessant ist das Angebot Amazon Prime. Für eine monatliche oder jährliche Gebühr bekommen Sie alle Artikel mit dem Prime-Siegel bereits am nächsten Tag geliefert. Sie zahlen keine Versandkosten mehr und haben darüber hinaus Zugriff auf das Streaming von Musik, Filmen und Serien.

Ebay – Aktionshaus mit interessanten Angeboten

Ebay startete ursprünglich als Plattform für Versteigerungen. Zunächst wurde die Plattform von privaten Anbietern genutzt. Nach und nach entwickelte sich Ebay jedoch weiter. Heute sind auf der Plattform überwiegend Händler aktiv. Sie können entscheiden, ob Sie einen Artikel ersteigern oder klassisch kaufen möchten. Im Unterschied zu Amazon gibt es jedoch keinen Warenkorb. Sie kaufen bei einem einzelnen Händler und müssen an diesen dann auch Versandkosten zahlen. Wenn Sie mehrere Artikel kaufen, kann es sein, dass Sie auch mehrfach Versandkosten zahlen müssen.
Die Zahlungsarten definiert der Händler selbst. Viele arbeiten mit dem Online-Bezahldienst PayPal, der für den Käufer einen interessanten Käuferschutz bietet. Durchgesetzt hat sich auch die Vorab-Überweisung, die jedoch vor allem bei privaten Verkäufern gewisse Risiken mit sich bringt. Wenn der Verkäufer in Ihrer Nähe wohnt, können Sie den gekauften Artikel auch abholen und sparen die Versandkosten. Das Rückgaberecht ist anders als bei Amazon nicht einheitlich geregelt. Viele private Verkäufer schließen eine Rückgabe aus. Gewerbliche Händler sind zur Einräumung eines Rückgaberechts verpflichtet.

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Kaufen bei Amazon, Ebay & Co.?

Auch am uninformiertesten Verbraucher gehen die Schlagzeilen über Amazon, Ebay und andere Verkaufsplattformen nicht vorbei!

Die Rede ist von

  • Datensammelwut und Missachtung von Datenschutzbestimmungen
  • Ausbeutung der Mitarbeiter
  • Rechtsbrüchen
  • Steuerhinterziehung
  • gefälschten Bewertungen
  • betrügerischen Aktivitäten einiger Verkäufer
  • Verdrängungswettbewerb
  • u. a.

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Aug. 2017 Neue Amazon-Regel: Wozu?

Die Tücke liegt im Kleingedruckten: Der Versandriese Amazon hat einen Passus hinzugefügt bzw. seine Regeln wieder einmal geändert. Klammheimlich, weil die Kunden nicht informiert wurden. Steht ja alles im Kleingedruckten …

Was ist neu? weiterlesen

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Amazon-Vine? Quatsch mit Sauce!

Viel Aufhebens wurde in den letzten Wochen und Monaten um die Regeländerungen von Amazon gemacht. Zuerst wurde im Mutterhaus jenseits des großen Teiches beschlossen, dass Rezensionen und Bewertungen von professionellen Produkttestern gelöscht werden. Dann hat sich diese Änderung auch bei uns bemerkbar gemacht. „Bezahlte“ Rezensionen und Bewertungen wurden und werden gelöscht …

Angeblich, weil die Kunden das Vertrauen in die zahlreichen positiven Bewertungen verloren haben. Und immer noch herrscht Verwirrung, auch unter den Händlern und Herstellern, was eigentlich noch erlaubt oder verboten ist.

Genauso, wie um den Begriff „Fake-Bewertung“. Für uns ist eine Fake-Bewertung eine Rezension, deren Verfasser das Produkt niemals zu Gesicht bekommen hat. Oder eine Bewertung, die absichtlich negativ formuliert wurde, um einem Mitbewerber zu schaden. Oder der Versuch, offensichtlichen Schrott durch viele gute Rezensionen zu hypen. Liebe Bewertungswächter, keine Sorge: Das funktioniert sowieso nicht. Denn die vielen „echten“ Kunden, die ihrem Unmut Luft verschaffen würden, werden das geschönte Bild im Handumdrehen wieder gerade rücken.

Ganz eindeutig übrig geblieben ist der firmeneigene „Vine-Club„. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Aber sicher darf man sich ein paar Fragen dazu stellen.

Der Betreiber eine Online-Handelsplattform schließt einen Pakt mit einigen Herstellern und Händlern, den er sich auch noch teuer bezahlen lässt?

Die Firmen müssen kostenlose und vollwertige Produkte zusätzlich zur Verfügung stellen, die dann von Amazon verteilt werden?

Die Auswahl der Testpersonen wird vom Großhändler geheim und unter unbekannten Bedingungen getroffen?

Amazon itself weiß, wen sie zu den Produkttests einladen sollten und wer zuverlässig ist?

Amazon kann bei Privatpersonen völlig ausschließen, dass dort keine geschönten Bewertungen abgegeben werden, um weiter im Kreis der Auserlesenen bleiben zu können?

Großkunden geben öffentlich zu, dass Sie vom Vine-Club selbst gesponsert werden oder gesponsert werden müssen? Dies soll Vertrauen beim Kunden wecken?

Nichts liegt uns ferner, als die Vertrauenswürdigkeit der Vine-Tester anzuzweifeln. Aber keine unabhängige Stelle befasst sich mit der Auswahl der Testkäufer, sondern der Betreiber der Plattform selbst sucht sich seine Rezensenten unter nicht bekannten Bedingungen aus. Sollte das nicht zu denken geben?

Und warum sollte Amazon hier unvoreingenommener sein, als jeder andere auch? Agenturen könnten Geld mit Bewertungen verdienen. Der Branchenriese kümmert sich nur aus Nächstenliebe um Bewertungen für seine Händler?

Meine Meinung? Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und niemandem sollte unterstellt werden, dass er unseriöser, unehrlicher und unzuverlässiger ist, als der Multi. Alle Argumente, die gegen ein Bewertungsmanagement sprechen, sprechen auch gegen den Amazon-Vine-Club.

Und nicht zuletzt: Sind nicht auch alle Rankings und die Bevorzugung von einigen wenigen, egal ob bei Amazon, Ebay und anderen Verkaufsplattformen ein ebenso manipulatives Unterfangen?

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Amazon macht Ernst: Bewertungen und Rezensionen

www.pixabay.com

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Was wir bereits im Oktober angedeutet haben, ist nun Realität geworden. Amazon hat seine AGB und Richtlinien geändert und will nun keine Tests der Produkttestermafia mehr sehen. Spannend, denn das Unternehmen hat durch sein eigenes Ranking selbst zu solchen Auswüchsen beigetragen.

In den neuen AGB bzw. Bewertungsrichtlinien fehlt der Passus, der Bewertungen gegen den Zusatz „Habe ich kostenlos oder verbilligt für einen Produkttest erhalten“ gestattet.

Auch die Händler wurden vom Internet-Riesen ausdrücklich in Kenntnis gesetzt, dass dieses Verhalten verboten ist. Natürlich steht es jedem Verkäufer frei, sich mit Amazon anzulegen und diese Richtlinien zu ignorieren. Die Firma macht weiterhin Ernst, indem ältere Bewertungen, die als anreizbasiert zu erkennen sind, gelöscht werden.

Interessanterweise steht die Welt von einigen bekannten „Bewertungsmaklern“ auch auf dem Kopf, denn einige Plattformen sind nicht mehr erreichbar und müssen ihre Systeme umstellen.Wie kann das sein?

Es war schon immer klar und sollte mit etwas gesundem Menschenverstand erkennbar sein, das es zu nichts Gutem führen kann, wenn

  • Händler mit den Testkäufern in direktem Kontakt stehen
  • Testkäufer von Händlern genötigt werden, einen genauen Wortlaut bei der Bewertung zu verwenden
  • Testkäufer nach einem internen Punktesystem von Bewertungsmaklern beurteilt und somit beeinflusst werden können
  • Testkäufer zu einer – wie auch immer gearteten Mitgliedschaft – gezwungen werden
  • Händler Testkäufer mit Versprechungen zu weiteren Käufen animieren

Unsere interessierten Käufer, die „echte Menschen“ sind, wurden und werden niemals zu solchem Verhalten gedrängt. Sie stehen zu uns weder in einer Vertragsbeziehung noch in einem Beschäftigungs- oder irgendwie gearteten Abhängigkeitsverhältnis. Jeder Tester wird aufgefordert jederzeit seine offene Meinung kund zu tun – „Aufstiegschancen“ oder „Abstrafungen“ gab es nicht und wird es auch nicht geben. Dies gibt auch dem Händler die Möglichkeit, ein wertvolles Feedback zu erhalten und ggf. nachzubessern, wo immer der Kunde nicht zufrieden ist. Genau darin sehen wir den Sinn von Testkäufen. Auch unterbinden wir jeden Kontakt von Kaufinteressenten und Verkäufern – wir waren schon immer bemüht, alle Beteiligten zu schützen und haben daher in unser Prozedere viele Sicherheitsmechanismen eingebaut.

Kunden, die Manipulationen erwarten oder als Bedingung voraussetzen, sind bei uns grundsätzlich auf taube Ohren gestoßen und eine Zusammenarbeit wurde und wird kategorisch abgelehnt.

Abgesehen davon, dass es sich bei diesen Ansinnen ganz klar um Rechtsverstöße handelt, entlarven sich Unternehmer, die ausschließlich positive Bewertungen fordern, als Zeitgenossen, die den Sinn des ganzen Bewertungsmanagements nicht verstanden haben. Erfolgsorientierung ist eine wichtige Eigenschaft jedes Selbständigen. Intelligenz, Verantwortungsbewusstsein und vorausschauendes Denken gehören jedoch nicht minder dazu.

Oder, um ganz konkret zu werden: Würden Sie einem umfangreichen Bewertungsprofil trauen, auf dem nicht einmal ein Hauch von Kritik zu lesen ist? Wir auch nicht!

Und auch nicht der potenzielle Kunde, denn es ist erwiesen, dass Käufer, die auf Grund unendlicher Lobeshymnen Verdacht in die Integrität von Rezensionen schöpfen, sei dieser berechtigt oder nicht, zur Sicherheit bei diesem Händler nicht bestellen.