Ebook verkaufen – nützliche Tipps

 

Tipps, um ein E-Book erfolgreich zu vermarkten

Die Art und Weise wie E-Books vermarktet werden können ist sehr vielseitig. In vielen Fällen geht ein großer Teil des Umsatzes in andere Taschen bevor der Rest auf dem Konto des Autors landet. Seit der Einführung von Self Publishing Programmen, können Autoren auch ohne Anbindung an einen Verlag ihre E-Books vertreiben und so höhere Umsätze einstreichen. „Ebook verkaufen – nützliche Tipps“ weiterlesen

Bewertungsmanagement ist Vertrauenssache

Wer sich Gedanken um seine Online-Reputation macht und dabei auch ein Augenmerk auf erhaltene Rezensionen und Bewertungen legt, hat die Zeichen der Zeit erkannt.

Wie man es auch dreht und wendet: Gute Bewertung sind ein schlagkräftiges Verkaufsargument – dass überhaupt Online-Bewertungen für ein Unternehmen vorhanden sind, kann den Unterschied zwischen Sein und Nicht Sein ausmachen.

Ob dies fair ist oder nicht: Darüber brauchen wir uns keine Gedanken zu machen, denn wir werden das Rad der Zeit nicht mehr zurückdrehen.

Wenn alle Ideen ausgeschöpft sind, genügend Bewertungen zu generieren (und es gibt viele davon), wird sich der ein oder andere im Internet umsehen nach den Angeboten, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Wem man tatsächlich trauen kann und wer der eigenen Firma nicht letztendlich mehr schadet als nützt, lässt sich auf den ersten Blick oft nicht erkennen.

Vor allem, wenn man sich nicht bereits im Vorfeld tief in die Materie eingearbeitet hat. Was so einfach aussieht, erfordert sehr viel Hintergrundwissen, möchte man sich nicht ein böses Eigentor schießen.

Machen wir uns nichts vor oder reden lange um den heißen Brei herum: Bewertungsmanagement wird von Unwissenden und Bild-Zeitungs-Leser gerne pauschal in die Schmuddelecke abgeschoben. Und wie in jedem Business (seien es Immobilienmakler, Kfz-Händler oder sogar Banker) gibt es schwarze Schafe, die nur auf den schnellen Profit aus sind. Ob sie ihrem Kunden langfristig damit schaden, interessiert sie herzlich wenig. Nach mir die Sintflut …

Wen auch immer Sie beauftragen und wem Sie damit einen tiefen Einblick in Ihre Firmeninterna, Personalstrukturen oder sonstige vertrauliche Vorgänge ermöglichen, sollten Sie lieber mit Bedacht auswählen. Es sei denn, Sie gehören zu der Spezies des Unternehmer, die ebenfalls nur den schnellen Griff in die Portemonnaies Ihrer Kunden tätigen möchten. Dann können Sie sich guten Gewissens an den Anbieter wenden, der sich zum Dumpingpreis auf all Ihre Bedingungen einlässt.

Derjenige, der auch morgen noch gerne auf dem Markt zu finden sein möchte und sich möglicherweise sogar als Partner seiner Kunden versteht, sollte sich vor der Beauftragung eines externen Dienstleisters ein paar Fragen stellen. Und vielleicht sogar auf den ein oder anderen Rat hören …

 

Werden Sie also hellhörig, falls ihr zukünftiger Geschäftspartner:

 

  • über kein deutsches oder überhaupt kein vernünftiges Impressum verfügt

Selbstverständlich kann ein Business auch aus dem Ausland auf vernünftige und seriöse Weise geführt werden. Ein ausländischer Partner, der allerdings keinen tatsächlichen Bezug zu Deutschland oder den EU-Ländern hat, kann über die rechtlichen Bestimmungen hierzulande de facto schlecht oder gar nicht informiert sein. Im schlechtesten Fall ist er bei Konflikten überhaupt nicht mehr greifbar. Ein Impressum, dem die wichtigsten Bestandteile fehlen, wirkt nicht unbedingt vertrauenswürdig.

  • selbst Bewertungen abgibt oder Angestellte der Firma Rezensionen schreiben lässt

Hier liegen die Interessenkonflikte ganz klar auf der Hand – das Schreiben von Bewertungen gegen Bezahlung ist auf den meisten Plattformen untersagt. Im Übrigen werden die immer gleichen Wortlaute, die nach einer gewissen Zeit Einzug halten, schnell zu Zweifeln Ihrer Kunden führen.

  • Rezensionen abgibt, ohne das Produkt je gesehen zu haben

Damit begeben wir uns in den Bereich der Fakebewertungen und können Konflikte mit Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb hervorrufen.

  • sich darauf einlässt, Ihre eigenen, vorbereiteteren Bewertungstexte zu benutzen

So gut Ihre textlichen und schriftstellerischen Qualitäten auch sein mögen – letztendlich sind sie manipulativ und haben mit dem Produkt vermutlich nicht unbedingt etwas zu tun

  • Ihnen Bewertungen zum absoluten Dumpingpreis anbieten

Was auf den ersten Blick als eindeutiger Vorteil aussieht, entpuppt sich beim näheren Hinsehen vielleicht als absolute Null-Nummer. Wie vielleicht auch bei Ihren eigenen Produkten: Tiefstpreise oder Kampfpreise lassen sich meist nur durch zweifelhafte Qualität oder Massenabfertigung erzielen. Und welcher Dienstleister kann bei einer Stückzahl von 5€ halbwegs gute Arbeit abliefern. Selbstverständlich geht es immer billiger! Über die entsprechenden Ergebnisse sollte man sich hinterher allerdings nicht wundern.

  • Ihnen Zugang zu den Daten seiner Bewerter ermöglicht

Ein absolutes No-Go. Was in erster Linie sehr schnell, einfach und effektiv anhört, ist leider ein unhaltbarer Zustand. Wie ehrlich Sie es auch meinen: Eventuell werden Sie eines Tages mit der Frage konfrontiert werden, ob diese „Klüngeleien“ mit nötigen Objektivität vereinbar sind.

  • viele Löschungen seiner abgegebenen Bewertungen hinnehmen musste

Ganz klares Ausschlusskriterium: Hier wurde schlampig, nicht rechtskonform oder äußerst unintelligent gearbeitet.

 

Fazit:

Es gibt noch deutlich mehr Punkte, die Sie unbedingt bedenken und berücksichtigten sollten. Viele Bewertungen sind heute und vermutlich auch in Zukunft wichtiger denn je. Ob man allerdings Rezensionen und Bewertungen auf „Teufel komm‘ raus“, beim erstbesten Anbieter und ohne Verstand generieren sollte, ist mehr als nur eine Überlegung wert …

 

 

 

 

Amazon macht Ernst: Bewertungen und Rezensionen

www.pixabay.com
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Was wir bereits im Oktober angedeutet haben, ist nun Realität geworden. Amazon hat seine AGB und Richtlinien geändert und will nun keine Tests der Produkttestermafia mehr sehen. Spannend, denn das Unternehmen hat durch sein eigenes Ranking selbst zu solchen Auswüchsen beigetragen.

In den neuen AGB bzw. Bewertungsrichtlinien fehlt der Passus, der Bewertungen gegen den Zusatz „Habe ich kostenlos oder verbilligt für einen Produkttest erhalten“ gestattet.

Auch die Händler wurden vom Internet-Riesen ausdrücklich in Kenntnis gesetzt, dass dieses Verhalten verboten ist. Natürlich steht es jedem Verkäufer frei, sich mit Amazon anzulegen und diese Richtlinien zu ignorieren. Die Firma macht weiterhin Ernst, indem ältere Bewertungen, die als anreizbasiert zu erkennen sind, gelöscht werden.

Interessanterweise steht die Welt von einigen bekannten „Bewertungsmaklern“ auch auf dem Kopf, denn einige Plattformen sind nicht mehr erreichbar und müssen ihre Systeme umstellen.Wie kann das sein?

Es war schon immer klar und sollte mit etwas gesundem Menschenverstand erkennbar sein, das es zu nichts Gutem führen kann, wenn

  • Händler mit den Testkäufern in direktem Kontakt stehen
  • Testkäufer von Händlern genötigt werden, einen genauen Wortlaut bei der Bewertung zu verwenden
  • Testkäufer nach einem internen Punktesystem von Bewertungsmaklern beurteilt und somit beeinflusst werden können
  • Testkäufer zu einer – wie auch immer gearteten Mitgliedschaft – gezwungen werden
  • Händler Testkäufer mit Versprechungen zu weiteren Käufen animieren

Unsere interessierten Käufer, die „echte Menschen“ sind, wurden und werden niemals zu solchem Verhalten gedrängt. Sie stehen zu uns weder in einer Vertragsbeziehung noch in einem Beschäftigungs- oder irgendwie gearteten Abhängigkeitsverhältnis. Jeder Tester wird aufgefordert jederzeit seine offene Meinung kund zu tun – „Aufstiegschancen“ oder „Abstrafungen“ gab es nicht und wird es auch nicht geben. Dies gibt auch dem Händler die Möglichkeit, ein wertvolles Feedback zu erhalten und ggf. nachzubessern, wo immer der Kunde nicht zufrieden ist. Genau darin sehen wir den Sinn von Testkäufen. Auch unterbinden wir jeden Kontakt von Kaufinteressenten und Verkäufern – wir waren schon immer bemüht, alle Beteiligten zu schützen und haben daher in unser Prozedere viele Sicherheitsmechanismen eingebaut.

Kunden, die Manipulationen erwarten oder als Bedingung voraussetzen, sind bei uns grundsätzlich auf taube Ohren gestoßen und eine Zusammenarbeit wurde und wird kategorisch abgelehnt.

Abgesehen davon, dass es sich bei diesen Ansinnen ganz klar um Rechtsverstöße handelt, entlarven sich Unternehmer, die ausschließlich positive Bewertungen fordern, als Zeitgenossen, die den Sinn des ganzen Bewertungsmanagements nicht verstanden haben. Erfolgsorientierung ist eine wichtige Eigenschaft jedes Selbständigen. Intelligenz, Verantwortungsbewusstsein und vorausschauendes Denken gehören jedoch nicht minder dazu.

Oder, um ganz konkret zu werden: Würden Sie einem umfangreichen Bewertungsprofil trauen, auf dem nicht einmal ein Hauch von Kritik zu lesen ist? Wir auch nicht!

Und auch nicht der potenzielle Kunde, denn es ist erwiesen, dass Käufer, die auf Grund unendlicher Lobeshymnen Verdacht in die Integrität von Rezensionen schöpfen, sei dieser berechtigt oder nicht, zur Sicherheit bei diesem Händler nicht bestellen.