WDF*IDF – Ein Weg, um Google hinter’s Licht zu führen?

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idf-wfWDF*IDF ist ein Konzept, um das Suchmaschinen-Ranking im eigenen Sinne zu beeinflussen. Im Prinzip geht es darum, die optimale Verteilung der Keywords (die in der WDF*IDF-Analyse als Terms bezeichnet werden) zu erreichen. Die dafür benötigten Tools werden zum Teil kostenlos im Internet angeboten. Zusätzlich werden noch andere Wörter vorgeschlagen, die bezüglich der eigenen Thematik relevant sein können.

Beurteilungen auf Websiten

Natürlich wird der Einsatz von WDF*IDF kontrovers diskutiert. Während einige Benutzer (und vielleicht auch Verkäufer – es gibt auch Tools, die bezahlt werden müssen) in höchsten Tönen von diesem Instrument schwärmen, hält sich die Begeisterung anderer in Grenzen. Eine durchgeführte Ranking Studie an der Hochschule Darmstadt kam zu differenten Ergebnissen. Ein stark umkämpfter Bereich konnte keine Verbesserungen des Rankings erzielen. Einige Seiten erfuhren eine bessere Platzierung, sanken aber nach einem kürzeren Anfangserfolg wieder zurück auf die ursprünglichen Plätze. Im Übrigen wurde eine Verbesserung der Seiten festgestellt, deren Textmenge erhöht wurde. Tja, was will uns das nun sagen?

Meine eigene Meinung

WDF*IDF kann man machen. Muss man aber nicht. Sicher ist es ein Weg für den ein oder anderen, um mehr aus den eigenen Texten herauszuholen. Ob der Aufwand allerdings im Verhältnis zum tatsächlichen Gewinn steht? Und ob hier wieder einmal der Stein der Weisen gefunden wurde, um Google oder andere Suchmaschinen zu überlisten? Ich gehe eher nicht davon aus. Denn der Versuch, Texte für Suchmaschinen zu optimieren, ging bereits viel zu oft nach hinten los. Gerade die vermeintliche Perfektion scheint mir hier die Falle zu sein. Es würde mich nicht wundern, wenn gerade dieses Raster, diese Norm, dieser Algorithmus dazu führt, Texte als SEO-optimiert von den „echten“ Texten unterscheiden zu können.

Das Geld kann ich mir sparen (Teil 2)

Der richtige Plan spart Geld und Zeit
Der richtige Plan spart Geld und Zeit

Eine weitere Idee der Sparfüchse ist, sehr viel selbst zu machen und immer nur ein winziges Budget für Fachleute zu investieren.

Der „Projektmanager“ startet also Anfragen, setzt Links, schreibt Kommentare und kümmert sich nach Lust und Laune um sein Projekt. Hat er 100,– € übrig, beauftragt er einen Programmierer mit einem Detail für seine Homepage. Er lässt das Projekt liegen und hat eine neue, revolutionäre Idee. Dazu benötigt er ganz tolle Bilder, die er einbauen möchte. Nun hört er von einem Kollegen, dass sich viel Geld mit Partnerprogrammen verdienen lässt. Sofort macht er sich auf eigene Faust im Internet kundig und meldet seine Seite für zweifelhafte Partnerprogramme an.

Die „Rechte“ weiß eigentlich nie, was die „Linke“ tut. Weil der Sparfuchs keinen Plan und kein Konzept hat, wissen die von ihm beauftragten Dienstleister auch nicht so recht, wie sie die Ideen des Home-Page-Betreibers umsetzten sollen. Da keine Kommunikation zwischen den einzelnen Fachgebieten stattfindet, tut jeder nur, was er für sinnvoll hält.

Leider ist hier absolut kein Geld gespart, denn viele Maßnahmen greifen ins Leere! Stellt man sich ein Internet-Projekt wie einen Hausbau vor, leuchtet sofort ein, wo die Probleme liegen. Ohne Architekten oder Bauleiter wird es schwierig bis unmöglich ein solches Projekt fertig zu stellen. Es bringt wenig, wenn die Maler vor den Bodenlegern starten. Und die hochwertigste Bad-Keramik nützt nichts, wenn die Räumlichkeiten anschließend zu klein sind. Also: Am besten jemanden fragen, der sich damit auskennt.

Lesen Sie weiter im letzen Teil der Serie: Häufige Fehler im Onlinemarketing