Kategorie: Rezensionen

Amazon macht Ernst: Bewertungen und Rezensionen

Amazon macht Ernst: Bewertungen und Rezensionen

www.pixabay.com
www.pixabay.com

Was wir bereits im Oktober angedeutet haben, ist nun Realität geworden. Amazon hat seine AGB und Richtlinien geändert und will nun keine Tests der Produkttestermafia mehr sehen. Spannend, denn das Unternehmen hat durch sein eigenes Ranking selbst zu solchen Auswüchsen beigetragen.

In den neuen AGB bzw. Bewertungsrichtlinien fehlt der Passus, der Bewertungen gegen den Zusatz „Habe ich kostenlos oder verbilligt für einen Produkttest erhalten“ gestattet.

Auch die Händler wurden vom Internet-Riesen ausdrücklich in Kenntnis gesetzt, dass dieses Verhalten verboten ist. Natürlich steht es jedem Verkäufer frei, sich mit Amazon anzulegen und diese Richtlinien zu ignorieren. Die Firma macht weiterhin Ernst, indem ältere Bewertungen, die als anreizbasiert zu erkennen sind, gelöscht werden.

Interessanterweise steht die Welt von einigen bekannten „Bewertungsmaklern“ auch auf dem Kopf, denn einige Plattformen sind nicht mehr erreichbar und müssen ihre Systeme umstellen.Wie kann das sein?

Es war schon immer klar und sollte mit etwas gesundem Menschenverstand erkennbar sein, das es zu nichts Gutem führen kann, wenn

  • Händler mit den Testkäufern in direktem Kontakt stehen
  • Testkäufer von Händlern genötigt werden, einen genauen Wortlaut bei der Bewertung zu verwenden
  • Testkäufer nach einem internen Punktesystem von Bewertungsmaklern beurteilt und somit beeinflusst werden können
  • Testkäufer zu einer – wie auch immer gearteten Mitgliedschaft – gezwungen werden
  • Händler Testkäufer mit Versprechungen zu weiteren Käufen animieren

Unsere interessierten Käufer, die „echte Menschen“ sind, wurden und werden niemals zu solchem Verhalten gedrängt. Sie stehen zu uns weder in einer Vertragsbeziehung noch in einem Beschäftigungs- oder irgendwie gearteten Abhängigkeitsverhältnis. Jeder Tester wird aufgefordert jederzeit seine offene Meinung kund zu tun – „Aufstiegschancen“ oder „Abstrafungen“ gab es nicht und wird es auch nicht geben. Dies gibt auch dem Händler die Möglichkeit, ein wertvolles Feedback zu erhalten und ggf. nachzubessern, wo immer der Kunde nicht zufrieden ist. Genau darin sehen wir den Sinn von Testkäufen. Auch unterbinden wir jeden Kontakt von Kaufinteressenten und Verkäufern – wir waren schon immer bemüht, alle Beteiligten zu schützen und haben daher in unser Prozedere viele Sicherheitsmechanismen eingebaut.

Kunden, die Manipulationen erwarten oder als Bedingung voraussetzen, sind bei uns grundsätzlich auf taube Ohren gestoßen und eine Zusammenarbeit wurde und wird kategorisch abgelehnt.

Abgesehen davon, dass es sich bei diesen Ansinnen ganz klar um Rechtsverstöße handelt, entlarven sich Unternehmer, die ausschließlich positive Bewertungen fordern, als Zeitgenossen, die den Sinn des ganzen Bewertungsmanagements nicht verstanden haben. Erfolgsorientierung ist eine wichtige Eigenschaft jedes Selbständigen. Intelligenz, Verantwortungsbewusstsein und vorausschauendes Denken gehören jedoch nicht minder dazu.

Oder, um ganz konkret zu werden: Würden Sie einem umfangreichen Bewertungsprofil trauen, auf dem nicht einmal ein Hauch von Kritik zu lesen ist? Wir auch nicht!

Und auch nicht der potenzielle Kunde, denn es ist erwiesen, dass Käufer, die auf Grund unendlicher Lobeshymnen Verdacht in die Integrität von Rezensionen schöpfen, sei dieser berechtigt oder nicht, zur Sicherheit bei diesem Händler nicht bestellen.

 

Amazon: Das Aus für die Produkttester-Mafia?

Amazon: Das Aus für die Produkttester-Mafia?

Amazon zieht die Reißleine – das Aus für berufsmäßige Produkttester?

Der Versandgroßhändler Amazon hat offensichtlich eine Neuerung eingeführt: https://techcrunch.com/2016/10/03/amazon-bans-incentivized-reviews-tied-to-free-or-discounted-products/, die bisher nur für Amazon.com Gültigkeit hat. Die vielen „gekauften“ Rezensionen sind dem Unternehmen ein Dorn im Auge.

Read More Read More

Email-Beratung: Bewertungen, Rezensionen, Reputationsmanagement

Email-Beratung: Bewertungen, Rezensionen, Reputationsmanagement

 

 

Aus Erfahrung wissen wir, dass sich viele Unternehmer mit der Frage beschäftigen, ob sie aktiv in das Bewertungsgeschehen Ihres Produktes, Ihrer Dienstleistung oder Ihres Online-Shops eingreifen sollen.

Kein abwegiger Gedanke, denn Online-Bewertungen sind wichtiger denn je. Und ein Ende des Trends ist nicht abzusehen. Ganz im Gegenteil: Immer mehr Interessenten verlassen sich lieber auf die Aussagen von anderen Käufern oder Besuchern, als auf Werbeversprechungen des Verkäufers oder Händlers.

Die Anonymität des Internet und das Verschwinden von regionalen Dienstleistern führt dazu, dass der Kunde kein Gegenüber mehr hat, bei dem er seine Wünsche, Anregungen oder Beschwerden vorbringen kann. Rezensionen und Anmerkungen von anderen geben vermeintliche Sicherheit.

Als Händler oder Dienstleister sollte man allerdings gut abwägen, inwieweit man bei der Förderung der Bewertungsabgabe gehen kann, ohne sich ein Eigentor zu schießen. Selbstverständlich kann einem Unternehmen niemand verwehren, sich um den Bereich des Reputationsmanagements zu kümmern. Dies ist weder verboten noch illegal, solange sich alles im rechtlichen Rahmen bewegt.

Der Grad ist allerdings eher schmal und besonders Mitbewerber der gleichen Branche haben oftmals ein Auge auf die Konkurrenz. Es ist also viel Fingerspitzengefühl, Sachverstand und Fachwissen erforderlich, um sich nicht selbst ein Bein zu stellen oder finanzielle Investitionen wirkungslos verpuffen zu lassen.

Vielleicht haben Sie sich selbst schon einmal gefragt:

 

  • Soll ich überhaupt in das Bewertungsgeschehen eingreifen?
  • Ist es in meiner Branche eigentlich wichtig, Bewertungen anzuhäufen?
  • Wo liegen die Chancen, wo die Risiken?
  • Wie viele Rezensionen sind für mich richtig, wichtig, angemessen?
  • Welchem Dienstleister kann ich mich anvertrauen? Worin unterscheiden sich diese?
  • Worin bestehen die Fallstricke einzelner Portale (z. B. Amazon, Yelp)?
  • Werden viele Bewertungen meine Verkaufszahlen beinflussen?
  • Ab wann tue ich zu viel des Guten?
  • Macht es Sinn, Bekannte und Verwandte um sogenannte Gefälligkeitsbewertungen zu bitten? Und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?

 

Falls Sie nach Antworten aus der Praxis suchen, sind Sie bei uns richtig. Natürlich können und möchten wir Ihnen die Entscheidung nicht abnehmen. Was wir allerdings für Sie tun können, ist, Sie mit aktuellen Informationen und hilfreichen Tipps zu versorgen, die Sie von vielen Anbietern nicht erhalten werden.

Stellen Sie uns alle Fragen zum Thema Bewertungen, Rezensionen und Reputationsmanagement, die Ihnen sonst nicht beantwortet werden, und die Sie auch in den Ergebnissen der Suchmaschinen nicht finden werden.

 

Nachdem Ihnen die relevanten Fakten für Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vorliegen, können Sie selbst entscheiden

  • ob Sie einen externen Dienstleister beauftragen
  • das Reputationsmanagement in die eigene Hand nehmen möchten (und was Sie dabei beachten sollten)
  • oder sich wohler damit fühlen, den Dingen ihren Lauf zu lassen

 

Fragen Sie hier kostenfrei und völlig unverbindlich an:

 

Selbstverständlich werden alle Ihre Fragen streng vertraulich behandelt und Ihre Daten nach Beantwortung durch uns umgehend gelöscht. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass rechtlich verbindliche Auskünfte von uns nicht gegeben werden dürfen. Dies bleibt – wie in anderen Lebenslagen auch – u. a. Rechtsanwälten und Behörden vorbehalten.

Für unsere Bestandskunden bleibt unsere Beratung natürlich jederzeit kostenfrei.

Schlechte Bewertung? Der Kunde hat immer recht

Schlechte Bewertung? Der Kunde hat immer recht

www.pixabay.com
www.pixabay.com

§ 1

Der Kunde hat immer recht

§ 2

Sollte der Kunde ausnahmsweise nicht recht haben, tritt automatisch § 1 in Kraft

Was sich wie ein Ulk anhört, sollten sich Online-Händler aller Couleur unbedingt zu Herzen nehmen. Egal, ob Sie bei Amazon, Ebay oder im eigenen Shop aktiv sind. Egal, ob Sie mit TrustPilot, TrustedShops & Co., Google+ oder Facebook arbeiten.

Der Kunde hat immer recht

Denn recht haben und Recht bekommen sind – wie vor dem Gesetz – zwei verschiedene Paar Schuhe. Möglicherweise sind Sie tatsächlich im Recht und wollen dies auch nach außen tragen. Für alle anderen sichtbar. Sie pfeffern dies auch in Ihre Kommentare und sagen dem unzufriedenen Käufer erst mal, wie der Hase läuft.

Menschlich, verständlich, aber zu kurz gedacht, denn

  • der nächste Leser Ihrer Bemerkung wird sich automatisch mit dem Bewerter solidarisieren. „Wir Kunden werden doch überall über den Tisch gezogen“ – Kapital gegen Proletariat.
  • der unzufriedene Bewertungsverfasser kommt wieder auf Ihre Seite, weil er schon ahnt, dass seine Beschwerde von Ihnen kommentiert wird. Er fühlt sich durch Ihre vermeintliche Sturheit gleich doppelt beleidigt. Im schlechtesten Fall wird er sich die Mühe machen und Sie jagen. Er geht auf jede nur mögliche Plattform und macht seinem Unmut deutlich Luft. Sie jagen jetzt hinter allen schlechten Bewertungen her und rechtfertigen sich. Viel Arbeit, denn Sie wissen nicht, wann der Bewertungsverfasser wieder „zuschlägt“.
  • Kunden, die großen Wert auf Online-Bewertungen legen, werden durch diesen Schlagabtausch davon abgehalten, Ihnen überhaupt eine Chance zu geben. Sie kaufen lieber bei der Konkurrenz.
  • Noch viel schlechter: Sie könnten eine unangenehme Sogwirkung erzielen. Kauft ein neuer Konsument doch bei Ihnen und hat er die negative Kundenbewertung im Hinterkopf, wird er möglicherweise überkritisch an Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung herangehen. „Könnte der Beschwerdeverfasser nicht doch recht gehabt haben?“ Mit dem Ergebnis, dass er Ihre Leistung extrem kritisch unter die Lupe nehmen wird. Und sind wir einmal ehrlich: Wer krampfhaft nach einem Fehler sucht, wird auch einen finden. Falls Sie Pech haben, gibt auch der Zweifler eineBeurteilung ab. Und falls Sie viel Pech haben, gibt lange, lange kein zufriedener Kunde eine Bewertung ab. Dieses Bewertungs-Profil haben Sie vermutlich nicht verdient!

Es geht auch anders

  • Beschämen Sie Nörgler durch Ihre Großzügigkeit. Lassen Sie die negative Rezension nicht unkommentiert und entschuldigen Sie sich (wenn es auch schwer fällt). Bessern Sie nach und setzten Sie damit den Kunden mehr oder weniger ins „Unrecht“. Der Kunde wird Sie – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – wieder beauftragen.
  • Beeindrucken Sie nachfolgende Leser Ihrer Bewertungskommentare mit Ihrer Freundlichkeit, Toleranz und Fairness. Der Interessent wird sich bei Ihnen sicher fühlen und sich – höchstwahrscheinlich – sogar mit dem störenden Besserwisser entsolidarisieren.

Nicht zuletzt sind die meisten von uns bereit, ein paar Euro mehr „über den Ladentisch zu schieben“, wenn wir das Gefühl haben, auf einen fairen Vertragspartner gestoßen zu sein.

Zu wenig Kundenbewertungen? Wir haben die Lösung

Zu wenig Kundenbewertungen? Wir haben die Lösung

Als Agentur für unabhängige Produkttests, kennen wir die Sorgen unserer Kunden nur allzu gut. Das Restaurant ist relativ gut besucht, der Online-Shop oder das Buch finden akzeptablen Absatz. Aber die eigenen Kunden sind eher bewertungsfaul oder sogar bereits bewertungsmüde. Leider ist es unumstritten, das der Verkauf in einigen Branchen oder Produktsparten direkt von der Bewertungshäufigkeit abhängig zu sein scheint. Kunden trauen eher den Aussagen anderer Käufer, als den vollmundigen Versprechungen der Hersteller oder Händler.

Selbst auf Käufer zuzugehen, kann tricky (weil nur in engen Grenzen erlaubt) werden, mühsam (bei Herkunft der Kunden aus unterschiedlichsten Quellen) oder relativ wirkungslos (schriftliche Beilage im Versandkarton) sein. Fühlen sich Ihre Käufer gar genötigt oder bedrängt, kann dies zu einer Protesthaltung führen, die Sie sicher nicht haben möchten. Manches mal wird die Bitte um Bewertungen auch als ein Betteln um Anerkennung interpretiert – nicht alle Besucher sind über den Wert Ihres Urteils im Bilde. Wieder andere schrecken vor dem Anmeldezwang einiger Bewertungsportale zurück, möchten ihre Daten nicht preisgeben und wollen sich nicht „zuspammen“ lassen.

Besonders bei Plattformen wie Ebay oder Ciao.de können unerfahrene Kunden mit – teils unter die Gürtellinie gehende – Retourkutschen rechnen, die keinen Spaß machen. Auch die Kommentare auf abgegebene Bewertungen bei Amazon sind teilweise nicht ohne.

Es gibt also ganz unterschiedliche Gründe, warum kein Interesse daran besteht, Bewertungen abzugeben. Manche Kunden sind einfach nicht internetaffin und wollen nach einem erfolgreichen Kauf nur Ihre Ruhe haben. In manchen Fällen ist es sogar ganz gut, dass nicht alle Kunden eine Bewertung abgeben. Viele Bewertungen bergen auch immer die Gefahr, das sich ein Rezensent darunter befindet, der sich bemüht, noch irgend einen klitzekleinen Fehler zu finden …

Wir verfügen über einen umfangreichen Pool an interessierten Kunden im ganzen Bundesgebiet und in Österreich. Wo auch immer Ihre Firma sich befindet – meist lebt auch einer der Interessenten in Ihrer Nähe. Für Online-Shops spielt der Wohnsitz des Testers natürlich keine Rolle.

Die Kunden testen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung

  • anonym – eine Verbindung zu Ihnen kann somit nicht unterstellt werden
  • ohne Gutscheine oder Gutscheincodes
  • ohne das ein Bewertungszwang auf sie ausgeübt wird – die Testperson entscheidet nach eigenem Ermessen, kein Vorwurf der Schleichwerbung

Sie erhalten keine Bezahlung und sind auch nicht als Profi-Tester angestellt, deren Äußerungen sich bereits an der Wortwahl ganz schnell identifizieren lassen. Es handelt sich durchwegs um Privatpersonen, die Freude daran haben, neue Produkte oder Dienstleistungen kennen zu lernen. Manche lockt der Tag im Spa, eine besondere Kosmetikbehandlung oder ein kleiner Küchenhelfer, den Freunde noch nicht haben.

Testen Sie unsere Tester und uns und beurteilen Sie anschließend, ob sich mehr Bewertungen und Rezensionen auch auf Ihren Erfolg auswirken. Oder nutzen Sie die Ergebnisse als Marktforschungsinstrument in Echtzeit und unter realen Bedingungen. Gerne geben wir dazu das Feedback der Kunden an Sie weiter.