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Bewertungen von Kfz-Werkstätten – ein schwieriges Terrain

Bewertungen von Kfz-Werkstätten – ein schwieriges Terrain

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Und wer ist der Kfz-Mechaniker Ihres geringsten Misstrauens? Autoreparaturen können richtig teuer werden! Wer hat diese Erfahrung nicht schon am eigenen Leib gemacht? Noch dazu kommen sie meist zu Unzeiten – bei Ebbe in der Kasse, kurz vor dem Urlaub oder dann, wenn man am wenigsten damit rechnet. Denn wer kann schon ahnen, dass auch dieses Jahr ab Oktober der Winter wieder vor der Tür steht?

Wenn es Ihnen wie den meisten von uns geht, haben Sie nicht wirklich eine Ahnung, was sich unter Ihrer Motorhaube abspielt. Und dabei geht es – beileibe – nicht nur Frauen so. Auch wenn diese ganz besonders über arrogante Behandlung in Werkstätten zu klagen haben. Moderne Fahrzeuge sind kaum dazu geeignet, noch selbst daran „rum zu schrauben“ und so bleibt dem Kunden oft nichts anderes übrig, also den Äußerungen der Werkstatt Glauben zu schenken und gute Miene zum vermeintlich bösen Spiel zu machen.

Einschlägige Werkstatt-Tests verheißen ebenfalls nichts Gutes. Werkstätten fallen reihenweise durch, wenn es um verdeckt eingebaute Mängel geht. Leider hat sich der Deutschen liebster Verein, der ADAC, in den letzten Jahren auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert und nicht jeder mag deren Empfehlungen noch Glauben schenken. Die Verwirrung ist groß und mancher wird das Gefühl nicht los, gehörig über den Tisch gezogen zu werden.

Was also tun? Sich durch die einzelnen Bewertungsportale wühlen? Gerade hier sind die Äußerungen der Nutzer sehr stark von Emotionen geprägt und schwierig einzuschätzen. Schließlich geht es um unser liebstes Kind und da ist es mit der Neutralität nicht allzu gut bestellt.

Vermutlich sollte man hier auf probate Mittel der guten alten Zeit zurückgreifen:

  • Freunde, Verwandte und Arbeitskollegen nach Erfahrungen befragen
  • Schriftliche Kostenvoranschläge von verschiedenen Firmen persönlich einholen
  • Nicht nur nach dem Preis schielen, sondern sich auch in der Werkstatt umsehen
  • Zur Preisorientierung eine Anfrage bei My Hammer oder anderen Handwerkerportalen stellen, wenn die Reparatur nicht unaufschiebbar ist
  • Auf das eigene Glück und den gesunden Menschenverstand vertrauen
  • Einer guten Werkstatt die Treue halten und nicht um jeden Cent feilschen
  • Regelmäßige Inspektionen nicht als Geldverschwendung ansehen
  • Die „Kaffeekasse“ nicht übersehen – kleine Geschenke erhalten schließlich die Freundschaft
Bewertungsplattformen durchleuchtet: KUNUNU

Bewertungsplattformen durchleuchtet: KUNUNU

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Name:

Kununu GmbH (ein Tochterunternehmen der XING AG)

Firmensitz:

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Wien (Österreich), ist aber auch in Deutschland und in der Schweiz vertreten.

Firmengeschichte:

Der Gründer des Arbeitgeberwertungsportals und damalige Key Account Manager Martin Poreda war selbst auf Suche nach Informationen im Internet. Da er bzgl. detaillierter Auskünfte über einen potenziellen Arbeitgeber nicht fündig wurde, machte er sich zusammen mit seinem Bruder an die Arbeit und schuf innerhalb von 4 Monaten diese Plattform. Mitte 2007 ging diese online. Seit 2013 in Kununu ein Tochterunternehmen der XING AG.

Zielgruppe:

In erster Linie bietet das Unternehmen Arbeitnehmern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit einem Arbeitgeber zu teilen und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei wird seitens der Plattform darauf geachtet, dass keine Firmeninterna preisgegeben und Personen im Unternehmen namentlich nicht an den „öffentlichen Pranger“ gestellt werden

 

Anmeldung erforderlich:

Die Hürden, um einen Nutzerkommentar zu veröffentlichen, sind denkbar gering. Eine E-Mail-Adresse ist dabei ausreichend. Persönliche Daten werden nicht abgefragt. Sich mit einer Trash-Mail-Adresse anzumelden, ist jedoch nicht möglich.

Bewertungsvolumen:

Laut Unternehmensangaben sind derzeit über eine Million Bewertungen über mehr als 220 000 Firmen zu finden. Die Zahlen beziehen sich auf den gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz).

Kritik:

Die Nähe zu Arbeitgebern, Konzernen und großen Unternehmen, die verschiedene kostenpflichtige Dienstleistungen der Bewertungsplattform buchen können (z. B. ein eigenes Reputationsmanagementverfahren), wirft einige Fragen auf. Im Übrigen erhalten wir wiederholt Anfragen von Arbeitgebern, die sich – zu Recht oder Unrecht – durch die ungeprüfte Veröffentlichung von „Rachebewertungen“ Ihrer früherer Mitarbeiter verunglimpft und geschädigt fühlen.  Arbeiten Sie hier bloß nicht!

Bewertungsplattformen durchleuchtet: YELP

Bewertungsplattformen durchleuchtet: YELP

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Name:

YELP Inc., (Aktiengesellschaft)

Firmensitz:

San Francisco, USA, mittlerweile nahezu weltweit vertreten. Nach eigenen Aussagen soll Verbrauchern dabei geholfen werden, informierte Kaufentscheidungen in lokalen Geschäften in Deutschland zu treffen.

Firmengeschichte:

Bereits 2004 wurde die Plattform von ehemaligen PayPal-Führungskräften in den USA gegründet, seit 2010 ist sie auch in Deutschland vertreten. Große Aufmerksamkeit erfuhr das Unternehmen hier durch den Aufkauf der Hamburger Bewertungsplattform Qype und Restaurantkritiken.de. Mittlerweile ist es möglich, direkt über Yelp mit den Unternehmen in Kontakt zu treten (Buchungen, Bestellungen etc.)

Zielgruppe:

Die Plattform ist vor allem dazu geeignet, sich als Geschäftsinhaber (Restaurant, Friseursalon, Fitness-Studio, Handwerkern etc.) in der eigenen Stadt oder Region zu präsentieren und als Nutzer auch dort zu bewerten. Überregionale Statements sind allerdings auch möglich.

Anmeldung erforderlich:

Bei Yelp kann man sich per E-Mail oder Facebook anmelden – vorherige Registrierung ist erforderlich. Selbstverständlich nutzt die Plattform auch Cookies. Bewertungen werden nach Aussagen des Unternehmens durch einen eigenen Algorithmus auf ihre Echtheit abgeklopft.

Besucher:

Laut Firmenangaben jeden Monat 140 Millionen Besucher weltweit. Mitmachen können Firmeninhaber und User, die diese Firmen gerne bewerten möchten. Nach den Yelp-Richtlinien wird es nicht gerne gesehen, wenn Unternehmen ihre Kunden um die Abgabe von Bewertungen zu bitten.

Kritik:

  • Yelp arbeitet mit einer Empfehlungssoftware, die „entscheidet“, ob Nutzerbeiträge für eine Seite relevant sind. So können auch zu viele gute Bewertungen dem Filter von Yelp zum Opfer fallen. Dabei wird gemunkelt, dass zahlende Unternehmen der Plattform bevorzugt behandelt werden. Natürlich dementiert die Firma diese Vorwürfe.
  • Geschäftseinträge können auch vom Inhaber üblicherweise nicht mehr entfernt werden.
  • Im Übrigen stimmen Sie in den Nutzungsbedingungen zu, dass bei Streitigkeiten mit der Plattform der Gerichtsstand in Dublin, Irland liegt.
  • Juristische Auseinandersetzungen lassen sich u. a. auch hier verfolgen: http://www.law5.de/yelp-eintrag-bewertungen-loeschen/
10 schlechte Tipps für kostenlose SEO Texte

10 schlechte Tipps für kostenlose SEO Texte

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Wer braucht schon Texte, wenn ein Bild mehr als 1000 Worte sagt? Aber manchmal muss es dann doch sein und Texte für eine Homepage oder einen Shop sind gefragt. Wer verantwortungsbewusst handelt, spart sich natürlich unnötige Kosten. Was also tun?

Hier folgen einige heiße Tipps:

1. Texte werden überschätzt: lade einfach ein YouTube-Video runter. Egal, was Dein Leser denkt, so viel Zeit muss sein! Datenvolumen – wer hat denn heute keine Flatrate?

2. Nimm einfach die Herstellerbeschreibungen. Der Produzent wird sich schon etwas dabei gedacht haben. Er reduziert seine Infos aufs Wesentliche. Alles andere kann man ja schließlich googeln. Außerdem machen das alle so – was sollte daran schon verkehrt sein?

3. Du hast einen guten Text gefunden? Mit der linken Maustaste markieren, einfügen und schon gehört er Dir. Das merkt doch keiner, bei den Millionen Seiten im Internet.

4. Frage bei Textern an nach kostenlosen Probetexten. Und damit Du siehst, ob er auch mit Deiner Thematik umgehen kann, lass‘ ihn doch einfach ein paar Probetexte nach Deinen Vorgaben erstellen. Ohne Fleiß – kein Preis!

5. Warum noch einen Schreiber bezahlen, wenn Textspinning so einfach geht? Ob der Sinn noch erhalten bleibt, spielt keine Rolle. Wer liest schon einen ganzen Text komplett durch?

6. Wenn es dann doch nicht ganz kostenlos geht: Suche Dir die unterste Textstufe einer Textbörse aus. So bleibst Du auf jeden Fall unter einem Cent pro Wort und kannst die Texte immer noch in Revision schicken.

7. Zitate und öffentliche Äußerungen von bekannten Persönlichkeiten gehören allen. Das Urheberrecht zu verstehen, ist doch viel zu kompliziert.

8. Einen Übersetzer bezahlen? Purer Luxus: Es gibt doch viele kostenlose Übersetzungstools im Internet. Und für Lacher und Humor ist somit zusätzlich gesorgt …

9. Frag‘ Deinen kleinen Bruder oder Deinen Opi im Altersheim – die haben sowieso den ganzen Tag Zeit.

10. Oder guckst Du hier http://www.gutefrage.net/frage/wo-findet-man-kostenlose-seo-optimierte-texte-und-beitraege

 

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen weiterhelfen und nicht vergessen: GEIZ IST GEIL!

Usability von Shops und Websites checken lassen – unbedingt!

Usability von Shops und Websites checken lassen – unbedingt!

Usability der Seite in Ordnung
Alles easy auf der Website?

Sie sind der Eigentümer der besten Homepage der Welt? Gratulation! Viel Zeit, Kreativität, Geduld und auch Geld sind erforderlich, um eine Website zum Laufen zu bringen. Weitere Investitionen sind meist nötig, um in den Suchergebnissen überhaupt gefunden zu werden. Schade, wenn diese Chance leichtfertig verspielt wird.

Leider wird häufig vergessen, die Benutzerfreundlichkeit einer Seite immer wieder auf den Prüfstand zu stellen. Sicher ist es Ihnen bereits auch schon auf der ein oder anderen Homepage passiert, dass

 

  • die Seite sich erst nach einer gefühlten Ewigkeit aufbaut
  • Sie statt der Homepage „seltsame“ Fehlermeldungen zu sehen bekamen
  • Sie sich in einem Shop hoffnungslos verirrt haben und die Navigation nicht finden konnten
  • auszufüllende Felder optisch nicht dargestellt wurden
  • Sie richtige Angaben gemacht hatten, diese aber auf der Anmeldeseite stur als fehlend ausgewiesen wurden
  • der Support zu den angegebenen Telefonzeiten doch nicht erreichbar war
  • sich der Warenkorb wie von Zauberhand immer wieder geleert hat
  • Sie die Versandkosten nicht finden konnten
  • Sie den Bestellvorgang mit allen persönlichen Daten durchlaufen mussten, um dann erst am Ende feststellen zu können, dass der Artikel nicht lieferbar ist
  • der Artikel zu einem fairen Preis beworben wurde, aber nach Auswahl Ihrer gewünschten Größe letztendlich das Doppelte kosten sollte …

Was haben Sie, wie die meisten von uns, dann getan?

Nun, vermutlich haben Sie die Seite auf Nimmer-Wieder-Sehen verlassen und der Anbieter hat Sie bereits vor der Bestellung so verärgert, dass Sie diese Seite für immer meiden werden.

Fazit: Überprüfen Sie die Usabilty Ihrer Seite nicht selbst – und lassen Sie dies auch nicht einen guten Freund übernehmen. Wer seinen Shop selbst kennt, wird blind für die Fallstricke und kennt die Benutzer-Routine. Auch ein guter Freund wird viele Fehler nicht feststellen, Sie kurz  nach der schnellsten Lösung fragen oder sich in liebevolles Schweigen hüllen.

Kunden machen sich selten die Mühe, Sie auf Probleme hinzuweisen. Versäumen Sie es nicht, die Benutzerfreundlichkeit regelmäßig und in größeren Abständen zu checken. Auch auf einer Seite, die scheinbar perfekt läuft, kann sich der ein oder andere Fehler unbemerkt einschleichen.